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05.05.2011

07:46 Uhr

Medizintechnikkonzern

Carl Zeiss Meditec profitiert von Asien

Gute Geschäfte in Asien haben den Gewinn von Carl Zeiss angeschoben. Und dabei hat der Medizintechnikkonzern auch noch die Naturkatastrophe in Japan gut überstanden.

Ein Industriemechaniker bereitet in der Carl Zeiss Meditec in Jena Systeme zur Diagnose und Behandlung des Grauen Stars für einen Dauertest vor. Quelle: dpa

Ein Industriemechaniker bereitet in der Carl Zeiss Meditec in Jena Systeme zur Diagnose und Behandlung des Grauen Stars für einen Dauertest vor.

Frankfurt

Starke Geschäfte in Asien haben dem Medizintechnikkonzern Carl Zeiss zu deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn verholfen. Die Folgen der Naturkatastrophe im wichtigen Markt Japan steckte das Jenaer Unternehmen gut weg, wie Carl Zeiss am Donnerstag bei Vorlage des Zwischenberichts für die Monate Oktober bis März mitteilte. Das Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2010/11 (Ende September) seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 30,7 Prozent auf 51,3 Millionen Euro. Die operative Rendite (Ebit-Marge) nahm auf 13,6 von 12,2 Prozent zu.

Das auf Geräte zur Augenheilkunde und Mikrochirurgie spezialisierte Unternehmen setzte im Sechsmonatszeitraum 376 Millionen um - ein Plus von 17,1 Prozent binnen Jahresfrist. Alle Geschäftsbereiche verbuchten zweistellige Wachstumsraten. In Asien erzielte das Unternehmen mit 28 Prozent den stärksten Umsatzschub. In der Kasse blieb ein Überschuss von 32,7 Millionen Euro und damit 47,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. "Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres sind wir sehr zufrieden und befinden uns auf einem guten Weg", erklärte Konzernchef Ludwin Monz. Er bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr, die einen Umsatz von 720 bis 750 Millionen Euro vorsieht.

Von

rtr

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