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15.12.2015

16:30 Uhr

Mercedes statt Volkswagen

Parlamentarier fahren bald nicht mehr im VW

Der Fahrdienstleister des Bundestags mustert seine VW-Modelle aus. Statt im Passat werden Abgeordnete künftig in der Mercedes E-Klasse befördert. Der Abgasskandal soll bei der Entscheidung keine Rolle gespielt haben.

Hier bei einer Konferenz zu Elektro-Mobilität 2013. Der Fahrdienstleister des Bundestags ersetzt seine Karosserie für die Abgeordneten mit Fahrzeugen von Mercedes. AFP

Merkel auf Tuchfühlung mit Mercedes

Hier bei einer Konferenz zu Elektro-Mobilität 2013. Der Fahrdienstleister des Bundestags ersetzt seine Karosserie für die Abgeordneten mit Fahrzeugen von Mercedes.

BerlinDie Abgeordneten des Bundestags werden künftig nicht mehr im VW Passat durch Berlin gefahren. Die 55 erdgasgetriebenen Passat-Limousinen, die der Dienstleister Roc-Vin seit Mai 2014 für den Bundestagsfahrdienst einsetzt, sollen bis Ende des Jahres durch Mercedes-Fahrzeuge der E-Klasse ersetzt werden.

Der Geschäftsführer von Roc-Vin, Torsten Diehl, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Bericht des Wirtschaftsmagazin „Capital“ (Ausgabe 1/2016). Weiter genutzt werden 45 Audi-A6-Dieselfahrzeuge. Roc-Vin begründete die Ausmusterung des Passat ausschließlich mit wirtschaftlichen Motiven. Einflussnahme des Bundestags habe es nicht gegeben, der VW-Dieselskandal habe ebenfalls keine Rolle gespielt.

Laut Vertrag mit der Bundestagsverwaltung muss der Fahrdienstanbieter Roc-Vin ständig 100 Limousinen der oberen Mittelklasse für die Abgeordneten vorhalten. Welche Marken eingesetzt werden, legt der Vertrag nicht fest. Vergangenes Jahr hatte Roc-Vin seinen Fuhrpark von Mercedes-Benz auf VW und Audi umgestellt.

Von

dpa

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