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22.04.2015

21:42 Uhr

Michelin

Steigender Umsatz dank Euro-Schwäche

Dank des schwachen Euros hat der Umsatz des französischen Reifenherstellers Michelin im Übersee-Geschäft deutlich angezogen. Der Continental-Rivale kündigte in der Folge ein Aktienrückkaufprogramm an.

Michelin kann dank des schwachen Euros ein deutliches Umsatzplus verbuchen. dpa

Reifenhersteller mit gutem Ergebnis

Michelin kann dank des schwachen Euros ein deutliches Umsatzplus verbuchen.

ParisDer französische Reifenhersteller Michelin hat dank des schwächelnden Euro Preisrückgänge mehr als wettgemacht und so seinen Umsatz im ersten Quartal gesteigert. Die Erlöse kletterten um 5,6 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro, wie der Continental-Rivale am Mittwoch mitteilte.

Dabei profitierte der Konzern vor allem davon, dass in Übersee erzielte Erlöse dank des gefallenen Euro-Kurses 443 Millionen Euro mehr einbrachten. Michelin kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 750 Millionen Euro an.

Womit die Zulieferer zu kämpfen haben

Hoher Finanzbedarf

Immer mehr Innovationen müssen von den Zulieferern selbst kommen. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben steigen dadurch stark an. Die Zulieferer müssen stärker in Vorleistung gehen und tragen damit ein höheres unternehmerisches Risiko.

Globalisierung

Die Autokonzerne bauen immer mehr Werke in Asien oder Mexiko. Damit steigt der Druck auf die Zulieferer, ebenfalls in neue Standorte zu investieren.

Benachteiligung von Mittelständlern

Global agierende Autokonzerne schreiben ihre Aufträge immer öfter für die weltweite Produktion aus. Viele mittelständische Zulieferer können weder die geforderten Stückzahlen herstellen noch den Konzernen einfach ins Ausland nachfolgen.

Hoher Preisdruck

Autokonzerne wie PSA und GM bilden immer öfter Einkaufsgemeinschaften, gleichzeitig steigt die Zahl von Modulbaukästen für die identische Teile in sehr hoher Stückzahl benötigt werden. Beides führt dazu, dass der Preisdruck steigt. Die Zahl der Zulieferer, die das leisten kann, sinkt.

Von

rtr

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