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Milliardenauftrag aus Australien

Panzer, Waffen, Drohnen – was Rheinmetall alles baut

Rheinmetall steht vor einem milliardenschweren Panzer-Auftrag. Dabei ist die Rüstungssparte noch breiter aufgestellt. Eine Auswahl.

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Wie Rheinmetall am Mittwoch mitteilte, verhandelt der Konzern exklusiv über die Lieferung von 211 Radspähpanzer vom Typ Boxer CRV nach Australien. Insgesamt erreicht der Auftrag damit ein Volumen von umgerechnet mindestens zwei Milliarden Euro. Der Boxer ist ein Radfahrzeug, dessen modularer Aufbau eine Vielzahl missionsspezifischer Varianten ermöglicht. Insgesamt hat Rheinmetall mehr als 700 Produkte im Portfolio. Rheinmetall-Pressebild

Radspähpanzer „Boxer“

Wie Rheinmetall am Mittwoch mitteilte, verhandelt der Konzern exklusiv über die Lieferung von 211 Radspähpanzer vom Typ Boxer CRV nach Australien. Insgesamt erreicht der Auftrag damit ein Volumen von umgerechnet mindestens zwei Milliarden Euro. Der Boxer ist ein Radfahrzeug, dessen modularer Aufbau eine Vielzahl missionsspezifischer Varianten ermöglicht. Insgesamt hat Rheinmetall mehr als 700 Produkte im Portfolio.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

Zur Rettung oder Evakuierung von Einsatzkräften stellt Rheinmetall auch gepanzerte Funktionsfahrzeuge wie den AMPV (Armoured  Multi Purpose Vehicle) her. Er ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann. Das Fahrzeug ist auf sogenannte „Out of Area“-Einsätze ausgelegt. Die Fahrgastzelle kann durch adaptive Schutzmodule je nach Situation angepasst werden und bietet Platz für eine fünf Mann starke Besatzung. Rheinmetall-Pressebild

Funktionsfahrzeuge „AMPV“

Zur Rettung oder Evakuierung von Einsatzkräften stellt Rheinmetall auch gepanzerte Funktionsfahrzeuge wie den AMPV (Armoured Multi Purpose Vehicle) her. Er ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann. Das Fahrzeug ist auf sogenannte „Out of Area“-Einsätze ausgelegt. Die Fahrgastzelle kann durch adaptive Schutzmodule je nach Situation angepasst werden und bietet Platz für eine fünf Mann starke Besatzung.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

350 Panzer des Typs „Puma“ sollen bis Ende 2020 an die Bundeswehr geliefert werden. Der „Puma“ löst damit das Auslaufmodell „Marder“ ab. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,6 Milliarden Euro ist das eine der größten Bestellungen in der Geschichte des Konzerns. Der Schützenpanzer bietet seinen Insassen einen bislang unvergleichbaren Schutz vor Minen, dem Beschuss mit Panzerabwehrwaffen und selbstgebauten Sprengsätzen. Rheinmetall-Pressebild

Panzer „Puma“

350 Panzer des Typs „Puma“ sollen bis Ende 2020 an die Bundeswehr geliefert werden. Der „Puma“ löst damit das Auslaufmodell „Marder“ ab. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,6 Milliarden Euro ist das eine der größten Bestellungen in der Geschichte des Konzerns. Der Schützenpanzer bietet seinen Insassen einen bislang unvergleichbaren Schutz vor Minen, dem Beschuss mit Panzerabwehrwaffen und selbstgebauten Sprengsätzen.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

Im Bereich der gepanzerten Kettenfahrzeuge ist Rheinmetall breit aufgestellt. Neben dem „Puma“ stellt der Konzern unter anderem den Kampfpanzer Leopard her. Das Modell ist gleichzeitig auch das Fahrgestell für ein weiteres Produkt... dpa

Kampfpanzer „Leopard“

Im Bereich der gepanzerten Kettenfahrzeuge ist Rheinmetall breit aufgestellt. Neben dem „Puma“ stellt der Konzern unter anderem den Kampfpanzer Leopard her. Das Modell ist gleichzeitig auch das Fahrgestell für ein weiteres Produkt...

Bild: dpa

Ausgestattet mit einem Knickarmbagger, Minenschutz und eine Schnellwechselvorrichtung sowie ein Räumschild wird der Panzer vor allem zur Errichtung und Überwindung von Hindernissen auf dem Gefechtsfeld eingesetzt. Rheinmetall

Panzer „Kodiak 3“

Ausgestattet mit einem Knickarmbagger, Minenschutz und eine Schnellwechselvorrichtung sowie ein Räumschild wird der Panzer vor allem zur Errichtung und Überwindung von Hindernissen auf dem Gefechtsfeld eingesetzt.

Bild: Rheinmetall

Die Kampfausstattung „Gladius“ rüstet Soldaten für Infanterie-Einsätze aus. Moderne Technologien und Kommunikationsmittel sollen den Truppen helfen, sich zu orientieren, und den Einsatz erleichtern. Rheinmetall rüstet mit der Kampfausstattung auch die Bundeswehr im Projekt „Infanterist der Zukunft“ aus. Mittlerweile heißt auch das Projekt „Gladius“. Die Ausstattung setzt sich unter anderem aus Bekleidung, Tragesystem, Waffen und Optik zusammen. Rheinmetall-Pressebild

Soldatensysteme „Gladius“

Die Kampfausstattung „Gladius“ rüstet Soldaten für Infanterie-Einsätze aus. Moderne Technologien und Kommunikationsmittel sollen den Truppen helfen, sich zu orientieren, und den Einsatz erleichtern. Rheinmetall rüstet mit der Kampfausstattung auch die Bundeswehr im Projekt „Infanterist der Zukunft“ aus. Mittlerweile heißt auch das Projekt „Gladius“. Die Ausstattung setzt sich unter anderem aus Bekleidung, Tragesystem, Waffen und Optik zusammen.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

Besonders im Kampf gegen den Terrorismus müssen sich Truppen gegen asymmetrische Bedrohungen wehren. Turmsysteme sollen dabei Schutz bieten. „Lance“ ist ein rundum geschützter Mittelkaliberturm und basiert auf einem modularen Turm-System (MTS). Dort können 200 Schuss zweier verschiedener Munitionstypen an der Hauptwaffe bevorratet werden. Nachmunitioniert wird, ohne dass die Soldaten den geschützten Fahrzeugraum verlassen müssen. Weltweit lieferte das Unternehmen bereits 6000 solcher Türme aus. Rheinmetall-Pressebild

Turmsystem „Lance“

Besonders im Kampf gegen den Terrorismus müssen sich Truppen gegen asymmetrische Bedrohungen wehren. Turmsysteme sollen dabei Schutz bieten. „Lance“ ist ein rundum geschützter Mittelkaliberturm und basiert auf einem modularen Turm-System (MTS). Dort können 200 Schuss zweier verschiedener Munitionstypen an der Hauptwaffe bevorratet werden. Nachmunitioniert wird, ohne dass die Soldaten den geschützten Fahrzeugraum verlassen müssen. Weltweit lieferte das Unternehmen bereits 6000 solcher Türme aus.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

Auch für Maritime Einsätze sind die Produkte des Konzern ausgelegt. Rheinmetall stellt neben Führungs- und Feuerleitsystemen sowie Aufklärungs- und Sensorsystemen, Waffen und Munition, und Produkte zur Minenvernichtung auch Schutzsysteme fürs Wasser her. Das Täuschkörpersystem „Rosy N“ zum Bespiel wurde speziell zum Schutz von kleinen Schiffen entwickelt – insbesondere Patrouillen- und Schnellboote sowie Landungsboote gegen Raketenangriffe im Küstenbereich. Rheinmetall-Pressebild

Systeme für die Marine „Rosy_N“

Auch für Maritime Einsätze sind die Produkte des Konzern ausgelegt. Rheinmetall stellt neben Führungs- und Feuerleitsystemen sowie Aufklärungs- und Sensorsystemen, Waffen und Munition, und Produkte zur Minenvernichtung auch Schutzsysteme fürs Wasser her. Das Täuschkörpersystem „Rosy N“ zum Bespiel wurde speziell zum Schutz von kleinen Schiffen entwickelt – insbesondere Patrouillen- und Schnellboote sowie Landungsboote gegen Raketenangriffe im Küstenbereich.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

Das unbemannte Aufklärungsflugzeug vom Typ Heron 1 wurde insbesondere in Afghanistan eingesetzt und wurde von dem israelischen Unternehmen IAI in Zusammenarbeit mit Rheinmetall gebaut. Die Drohne hat eine Spannweite 16,6 Metern und ein Abfluggewicht von 1,2 Tonnen und wird sowohl für Ziel- als auch Wirkungsaufklärung eingesetzt. Mit Hilfe eines Satellitendatenlinks kann das unbemannte Flugzeug auch über große Entfernungen aufklären. picture alliance/dpa

Aufklärungsflugzeug „Heron 1“

Das unbemannte Aufklärungsflugzeug vom Typ Heron 1 wurde insbesondere in Afghanistan eingesetzt und wurde von dem israelischen Unternehmen IAI in Zusammenarbeit mit Rheinmetall gebaut. Die Drohne hat eine Spannweite 16,6 Metern und ein Abfluggewicht von 1,2 Tonnen und wird sowohl für Ziel- als auch Wirkungsaufklärung eingesetzt. Mit Hilfe eines Satellitendatenlinks kann das unbemannte Flugzeug auch über große Entfernungen aufklären.

Bild: picture alliance/dpa

Auch zur Abwehr der Bedrohung aus der Luft, stellt Rheinmetall Waffen her. Allen voran das Oerlikon Skyshield – ein Allwetter-Nahbereichs-Flugabwehrsystem. Mit Flugabwehrsystemen und den dazugehörigen Dienstleistungen hatte Rheinmetall im Juli 2017 internationale Aufträge in Höhe von insgesamt rund 220 Millionen Euro erhalten. Rheinmetall-Pressebild

Flugabwehrsystem „Skyshield“

Auch zur Abwehr der Bedrohung aus der Luft, stellt Rheinmetall Waffen her. Allen voran das Oerlikon Skyshield – ein Allwetter-Nahbereichs-Flugabwehrsystem. Mit Flugabwehrsystemen und den dazugehörigen Dienstleistungen hatte Rheinmetall im Juli 2017 internationale Aufträge in Höhe von insgesamt rund 220 Millionen Euro erhalten.

Bild: Rheinmetall-Pressebild

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