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03.10.2011

22:20 Uhr

Milliardendeal

Carlyle kauft Pharmadienstleister PPD

Milliardenübernahme in der Pharmabranche: Die weltgrößte Beteiligungsfirma Carlyle kauft den Medizin-Forschungsdienstleister Pharmaceutical Product Development. Die Börsenturbulenzen spielen Carlyle dabei in die Karten.

Firmenlogo der Carlyle Group. AFP

Firmenlogo der Carlyle Group.

BangaloreDer Finanzinvestor macht bei dem Deal gemeinsame Sache mit Hellman & Friedman. Beide zahlen insgesamt knapp vier Milliarden Dollar für Pharmaceutical Product Development (PPD), wie die Firmen am Montag bekanntgaben. Das Angebot beläuft sich auf 33,25 Dollar pro PPD-Aktie in bar. An der Börse kam die Nachricht gut an: Die PPD-Anteilsscheine kletterten gegen den Trend um 25,8 Prozent auf 32,28 Dollar.

„Ich bin erleichtert, dass sie diesen Deal hinbekommen haben und sich im Preis einig geworden sind," sagte David Windley, Analyst bei Jeffries Group Inc. in einem Telefoninterview mit der Agentur Bloomberg.

Das Interesse von Carlyle war Mitte August bekannt geworden. Damals war jedoch über einen etwas höheren Kaufpreis spekuliert worden: Analysten hatten mit einem Angebot in Höhe von 35 bis 37 Dollar je Aktie gerechnet. Das war jedoch vor den Turbulenzen an den Weltmärkten, die in den vergangenen Wochen die Kurse weltweit in die Knie gezwungen haben.

PPD mit Sitz in Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina ist in 44 Ländern aktiv. Das Unternehmen bietet Pharmafirmen und Biotechunternehmen Unterstützung bei der klinischen Entwicklung von Medikamenten an.

Im vergangenen Jahr kam PPD auf einen Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hatte im Juli mitgeteilt, das Direktorium habe das Management zu einer Strategieprüfung aufgefordert.

Von

rtr

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