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12.12.2014

09:58 Uhr

Milliardendeal

Continental darf US-Kunststoffspezialisten übernehmen

Der deutsche Autozulieferer Continental übernimmt Veyance, einen Kunststoff- und Kautschukspezialisten. Die US-Kartellbehörden haben dem Milliardendeal nun zugestimmt – jedoch mit einer Bedingung.

Der weltgrößte Autozulieferer Continental wird noch größer und kauft sich in den USA ein. dpa

Der weltgrößte Autozulieferer Continental wird noch größer und kauft sich in den USA ein.

Washington/TorontoDer Autozulieferer Continental darf den US-Kunststoff- und Kautschukspezialisten Veyance unter Auflagen schlucken. Die Kartellbehörden in den USA und Kanada genehmigten die 1,4 Milliarden Euro schwere Transaktion am Donnerstag (Ortszeit) unter der Auflage, dass Veyance sich von seiner Luftfeder-Sparte trennt.

Dadurch soll verhindert werden, dass die Industriesparte ContiTech zusammen mit Veyance in Nordamerika eine marktbeherrschende Stellung bekommt. Darüber hatte bereits das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ Anfang November berichtet.

Die größten Autozulieferer der Welt

Platz 10

Aisin (Japan): 18,9 Milliarden Euro

Platz 9

Michelin (Frankreich): 20,2 Milliarden Euro

Platz 8

Johnson Controls (USA): 20,9 Milliarden Euro

Platz 7

Hyundai Mobis (Korea): 23,3 Milliarden Euro

Platz 6

Bridgestone / Firestone (Japan): 24,6 Milliarden Euro

Platz 5

Magna (Kanada): 24,9 Milliarden Euro

Platz 4

Denso (Japan): 27,8 Milliarden Euro

Platz 3

ZF Friedrichshafen + TRW (Deutschland): 29,9 Milliarden Euro
(Anm. d. Red. In einer ersten Fassung war versehentlich der Umsatz verkauften Sparte ZF Lenksysteme doppelt herausgerechnet worden)

Platz 2

Bosch (Deutschland): 30,7 Milliarden Euro

Platz 1

Continental (Deutschland): 33,3 Milliarden Euro

Conti hatte sich im Februar mit dem US-Finanzinvestor Carlyle über den Kauf von Veyance geeinigt und wartete seither auf die Freigabe. Der Zukauf soll bei der Tochter ContiTech eingegliedert werden und somit das Geschäft außerhalb der Automobilindustrie stärken.

Von

rtr

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