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09.01.2011

14:34 Uhr

Milliardengebot

Sanofi nähert sich Genzyme-Übernahme

In den Übernahmekampf des französischen Pharmariesen Sanofi-Aventis um die US-Biotechfirma Genzyme kommt offenbar Bewegung. Um ans Ziel zu gelangen, müssen die Franzosen ihr Angebot wohl deutlich erhöhen.

Genzyme-Zentrale: Das Biotechnologieunternehmen ist im Visier des Pharmariesen Sanofi-Aventis. Quelle: ap

Genzyme-Zentrale: Das Biotechnologieunternehmen ist im Visier des Pharmariesen Sanofi-Aventis.

HB NEW YORK. Die Unternehmen loteten eine Erhöhung des Sanofi-Angebots aus, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen am Wochenende. Mit einer Einigung sei binnen Wochen zu rechnen. Im Gespräch seien um die 80 Dollar je Genzyme-Aktie statt bisher 69 Dollar. Unklar sei aber noch, welcher Anteil der Kaufsumme in bar gezahlt wird und welcher vom Erreichen bestimmter Unternehmensziele abhängig gemacht wird.

Diese Bedingungen dürften an die Umsatzprognosen für das mit großen Hoffnungen verknüpfte Genzyme-Mittel gegen Multiple Sklerose Campath gekoppelt werden. Genzyme rechnet mit Umsätzen von bis zu 3,5 Milliarden Dollar pro Jahr, während Sanofi von rund 700 Millionen Dollar ausgeht. Auch die meisten Analysten halten die Genzyme-Zahl für zu hoch gegriffen.

Genzyme weist das bisher insgesamt 18,5 Milliarden Dollar schwere Sanofi-Gebot als zu niedrig zurück. Zuletzt verlängerten die Franzosen die Annahmefrist für die Aktionäre bis zum 21. Januar.

Genzyme ist auf Medikamente gegen seltene Erbkrankheiten spezialisiert und wurde zum Übernahmeziel, als ein Virenbefall in einer Fabrik in Boston zu Produktions- und Lieferschwierigkeiten führte.

Kommentare (1)

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Otto Kowalski

09.01.2011, 21:13 Uhr

Die PibiGS kann nur noch China retten: Portugal, italien, belgien, irland, Griechenland, Spanien. Man muss nur addieren.

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