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05.01.2004

15:28 Uhr

Mit 600 Maybachs im Plan

Mercedes verfehlt Absatzrekord

3,9 Prozent weniger Autos hat Daimler-Chrysler im schwachen Automobiljahr 2003 abgesetzt, insgesamt 3,82 Millionen Pkw. Allein bei der angeschlagenen Chrysler-Group ging der Absatz um fünf Prozent zurück.

HB DETROIT. Dazu trug vor allem die angeschlagene Chrysler Group mit einem Absatzrückgang von fünf Prozent auf 2,60 Millionen Autos bei, teilte Daimler-Chrysler am Montag auf der Autoshow in Detroit mit.

Bei der Mercedes-Gruppe verhinderte lediglich der schwache deutsche Markt einen erneuten Absatzrekord. Die Mercedes Car Group habe mit einem Absatzrückgang von 1,4 Prozent auf 1,21 Millionen Autos ihre weltweite Position im Premiumsegment behaupten können, hieß es. Mercedes-Benz verkaufte 1,09 Millionen Pkw - 1,7 Prozent weniger als 2002. Schuld war der deutsche Markt, wo es mit 348 700 Fahrzeugen einen um fast sieben Prozent geringeren Absatz gab. In den USA, dem zweitwichtigsten Markt, schaffte Mercedes mit 218 700 verkauften Autos (plus 2,6 Prozent) den zehnten Verkaufsrekord in Folge. Auch in Großbritannien (90 400/plus 8 Prozent) und Italien (73 300/plus 5 Prozent) gab es erneut Absatzrekorde. Mit 693 600 verkauften Pkw konnte Mercedes-Benz in Westeuropa den Marktanteil von rund fünf Prozent halten. In China legte der Absatz um 33 Prozent auf 9 200 Autos. „Wir haben uns in einem schwachen Markt mehr als behauptet“, sagte Mercedes-Chef Jürgen Hubbert.

Die E-Klasse kam auf einen neuen Verkaufsrekord von 305 000 Fahrzeugen (plus 26 Prozent). Auch die relativ alte S-KLasse legte nochmals um zwei Prozent zu und setzte 67 500 Fahrzeuge ab - dies bedeute einen Marktanteil von 40 Prozent im Oberklassensegment, erklärte Mercedes. Die C-KLasse-Modellfamilie setzte 442 100 Autos ab minus 7,6 Prozent). Smart legte dank des unerwartet starken Roadster-Verkaufs (20 500) um ein Prozent auf 123 500 Einheiten zu. Vom Luxusautomobil Maybach wurden 2003 nur 600 Fahrzeuge verkauft, man liege aber im Plan, hieß es dazu.

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