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13.02.2013

11:15 Uhr

Mit Gewinn überrascht

Leoni trotzt dem schwierigen Umfeld

Analysten erwarteten, dass der Kabelspezialist Leoni einen Gewinneinbruch erleiden werde. Doch der Autozulieferer hat positiv überrascht. Die Leoni-Aktie reagierte sofort.

Spezialkabel von Leoni. Der Kabelhersteller hat entgegen der Erwartungen einen Gewinn erwirtschaftet. dpa

Spezialkabel von Leoni. Der Kabelhersteller hat entgegen der Erwartungen einen Gewinn erwirtschaftet.

MünchenDer Sparkurs zahlt sich für den Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni aus. Wie 2011 erwirtschafteten die Nürnberger im vergangenen Jahr unter dem Strich 156 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten angesichts der Schwäche der Autobranche - der wichtigsten Kundengruppe von Leoni - einen Gewinnrückgang befürchtet. Der Umsatz stieg indes leicht auf 3,8 Milliarden Euro.

Das Schlussquartal verlief für die Mittelfranken dank des eingeschlagenen Sparkurses besser als von den Analysten erwartet. Der Umsatz schrumpfte lediglich um drei Prozent auf 909 Millionen Euro, der Gewinn ging um gut ein Drittel auf 25,5 Millionen Euro zurück. Vorstandschef Klaus Probst hatte im Herbst angesichts der Absatzkrise in der Autobranche seinem Haus Kosteneinsparungen verordnet und die Produktion gedrosselt.

An der Börse waren die Zahlen für die Anleger ein Grund sich mit Leoni-Papieren einzudecken. Die Aktie legte rund drei Prozent zu und gehörte damit zu den größten Gewinnern im Nebenwerteindex MDax.

Die zehn größten Autohersteller Europas 2012

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,42 Millionen (-6,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,5 Millionen (-3,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,63 Millionen (-3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,77 Millionen (-1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,78 Millionen (-16,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,91 Millionen (-13,2 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,98 Millionen (-13,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 1,03 Millionen (-19,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,43 Millionen (-12,9 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,98 Millionen (-1,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Für das laufende Jahr zeigte sich der Autozulieferer zurückhaltend. Der Umsatz werde etwa 3,7 Milliarden Euro erreichen, hieß es. An ihrer mittelfristigen Prognose hielten die Franken fest. Bis 2016 wollen sie einen Umsatz von fünf Milliarden Euro erreichen. „Wir untermauern diese Mittelfristprognose aufgrund neu gewonnener Projekte der Bordnetz-Division, insbesondere in den BRIC-Staaten“, sagte Vorstandschef Probst. „Bereits für 2014 erwarten wir einen beträchtlichen Umsatzzuwachs.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Gast

13.02.2013, 11:47 Uhr

Könnte man die Analysten nicht mal alle entlassen? Kann mir fast vorstellen, dass die uns im Sozialsystem weniger kosten als so.

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