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30.05.2014

16:24 Uhr

Mit Zeitungsanzeigen

General Electric wirbt für Alstom-Übernahme

Der US-Konzern General Electric erhöht den Druck im Übernahmekampf mit Siemens. Mit Anzeigen werben die Amerikaner für ihr Angebot für Alstom. Die Nachricht setzt auf Tradition und Zukunft.

Der Alstrom-Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude beim Bahntechnik-Hersteller Alstrom: Der Übernahmekampf von General Electric läuft bereits seit Wochen. dpa

Der Alstrom-Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude beim Bahntechnik-Hersteller Alstrom: Der Übernahmekampf von General Electric läuft bereits seit Wochen.

ParisIm Übernahmekampf um den französischen Konzern Alstom wirbt der US-Konzern General Electric (GE) nun mit einer Werbekampagne um die Gunst der Öffentlichkeit. „Lasst uns gemeinsam die Zukunft bauen“, hieß es am Freitag in ganzseitigen GE-Anzeigen in französischen Tageszeitungen. Sie erschienen in mindestens drei überregionalen Blättern - „Les Echos“, „Libération“ und „Le Figaro“. GE und Frankreich hätten „eine Geschichte, die weiter als 100 Jahre zurückreicht“, heißt es in dem Anzeigentext. Dazu wurde ein Foto aus einer Turbinenfabrik im ostfranzösischen Belfort gestellt, die GE 1999 von Alstom gekauft hatte.

Die Werbekampagne läuft bis zum 19. Juni, wie eine der beteiligten Zeitungen mitteilte. GE will bis zum 23. Juni eine Antwort auf sein Angebot haben, die Energiesparte von Alstom für 12,35 Milliarden Euro zu kaufen. Zugleich hat der deutsche Siemens-Konzern angekündigt, bis zum 16. Juni ebenfalls ein Angebot vorzulegen. Siemens hat informell bereits 10,5 bis elf Milliarden Euro für die Energiesparte in Aussicht gestellt und will im Gegenzug den Großteil seiner Transportsparte an Alstom abgeben.

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Der Übernahmekampf läuft bereits seit Wochen. Auch die französische Regierung ist darin eingebunden. Zuletzt sprach GE-Chef Jeffrey Immelt am Mittwoch im Elysée-Palast mit dem französischen Präsidenten François Hollande. Aus informierten Kreisen verlautete anschließend, Immelt habe die Schaffung von tausend neuen Arbeitsplätzen in Frankreich zugesagt, wenn GE den Zuschlag bekomme.

Von

afp

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