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30.01.2015

19:20 Uhr

Mitarbeiter-Diskriminierung

Daimler-Tochter zahlt Millionenstrafe

Um einen Streit bei der Daimler-Tochter Daimler Trucks in Nordamerika beizulegen, zahlt der Konzern nun eine Millionenstrafe. Mehrere afro-amerikanische Mitarbeiter klagten über jahrelange Diskriminierung.

Daimler zahlt 2,4 Millionen Dollar, um den Streit beizulegen. Reuters

Daimler AG CEO Zetsche

Daimler zahlt 2,4 Millionen Dollar, um den Streit beizulegen.

PortlandDer Autokonzern Daimler hat einen Millionenvergleich wegen Diskrimierungsvorwürfen bei einer US-Tochterfirma akzeptiert. Um den Fall beizulegen, zahlt Daimler Trucks Nordamerika laut einer Mitteilung von Freitag 2,4 Millionen Dollar (2,1 Mio Euro) im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung. Mehrere afro-amerikanische Mitarbeiter hatten geklagt, sie seien über Jahre von Kollegen diskriminiert worden. Rassistische Beschimpfungen seien im Werk in Portland (US-Bundesstaat Oregon) an der Tagesordnung gewesen. Die Entschädigung wird nun größtenteils unter ihnen aufgeteilt. Außerdem verpflichtete sich Daimler zu einer Reihe weiterer Maßnahmen wie der Einrichtung einer Beschwerde-Hotline für die Belegschaft und gezielten Trainings für Führungskräfte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

02.02.2015, 17:44 Uhr

Manager zahlen wieder für ihre vorsätzlichen Fehler zu Lasten der Mitarbeiter! Warum weigert sich er Bertriebsrat, das Geld von den manager zu fordern? Waren Sie etwa auch für das kriminelle Vorgehen der Manager und haben Schweigegeld bezogen?

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