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09.05.2017

12:59 Uhr

Mitsubishi

Autokonzern erwartet nach Skandal wieder Gewinnsprung

Der japanische Autobauer Mitsubishi war zuletzt wegen Manipulationen bei Spritverbrauch-Tests in den Schlagzeilen. Der Konzern will den Skandal jetzt hinter sich lassen und erwartet wieder einen deutlichen Gewinnsprung.

Der japanische Autobauer hat in der Vergangenheit bei Tests zum Spritverbrauch geschummelt. Der Konzern aus Tokio will den Skandal jetzt hinter sich lassen und erwartet wieder mehr Gewinn. AFP; Files; Francois Guillot

Mitsubishi

Der japanische Autobauer hat in der Vergangenheit bei Tests zum Spritverbrauch geschummelt. Der Konzern aus Tokio will den Skandal jetzt hinter sich lassen und erwartet wieder mehr Gewinn.

TokioDer japanische Autobauer Mitsubishi Motors will den Skandal um manipulierte Tests zum Spritverbrauch hinter sich lassen und peilt einen Gewinnsprung an. Das Betriebsergebnis solle im laufenden Geschäftsjahr bis März 2018 auf 70 Milliarden Yen klettern, umgerechnet rund 565 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das ist ungefähr 14 Mal so viel wie im Jahr zuvor, aber weniger als von Analysten bislang erwartet. Mitsubishi kalkuliert mit einem steigenden Absatz und Einsparungen durch die Allianz mit Nissan.

Weltweit soll der Mitsubishi-Absatz dieses Jahr um elf Prozent auf 1,03 Millionen Stück zulegen. Das stärkste Wachstum wird dabei in Asien erwartet. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der sechstgrößte japanische Autobauer noch von rückläufigen Verkäufen auf dem Heimatmarkt sowie Entschädigungszahlungen ausgebremst.

Die meistgebauten Autos der Welt 2016

Platz 5

Platz fünf geht an den achtsizigen Kompakt-Van Wuling Hongguang aus China, der mit 847.000 produzierten Fahrzeugen im Jahr 2016 auch das meistgebaute Auto Asiens war.

Platz 4

Der koreanische Hersteller Hyundai fertige von Elantra im Jahr 2016 nicht weniger als 875.000 Einheiten. In Deutschland kennt man ihn kaum noch, da er hier bereits ab 2006 durch den i30 im Modellprogramm ersetzt wurde.

Platz 3

Es gibt sie noch, die Statistiken, in denen der VW Golf nicht auf Platz 1 steht. in 2016 gebaute 970.000 Einheiten reichen im globalen Vergleich nur für Bronze. Immerhin: Der Golf war meistgebautes Auto in Europa. In Wolfsburg liefen 2016 rund 650.000 Modelle vom Band. Die restlichen 320.000 Einheiten der Jahresproduktion wurden vor allem in China und Mexiko gefertigt.

Platz 2

Auf Rang zwei der weltweit meistgebauten Autos landet 2016 mit dem Toyota Corolla ein ganz klassischer Pkw. Mit 985.000 Einheiten lässt die Limousine die Kompaktklassen-Wettbewerber VW Golf (970.000 Einheiten) und Hyundai Elantra (875.000 Einheiten) hinter sich.

Platz 1

Der Sieger ist ein Pick-up: Die Ford F-Reihe war 2016 das meistgebaute Auto der Welt. Insgesamt verließen 1,012 Millionen Einheiten die Fließbänder im amerikanischen Dearborn, wie der Informationsdienstleister Inovev meldet. Der Pick-up ist seit 1978 das meistverkaufte Auto der USA, seit 1983 trägt er auch den Titel des meistverkauften Autos weltweit.

Von

rtr

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