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05.03.2011

15:49 Uhr

Modedesigner

Joop will die Macht bei Wunderkind zurück

Der Potsdamer Modedesigner Wolfgang Joop (66) will das Label Wunderkind zurückkaufen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte ein Sprecher.

Modedesigner Wolfgang Joop will Wunderkinde zurückkaufen. Quelle: dpa

Modedesigner Wolfgang Joop will Wunderkinde zurückkaufen.

PotsdamIn den kommenden Tagen werde Wolfgang Joop vom Investoren-Ehepaar Hans-Joachim und Gisa Sander deren Anteile übernehmen, sagte Joops persönlicher Sprecher Edwin Lemberg am Samstag und bestätigte einen Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Im Anschluss wolle sich der Designer einen Investor an Bord holen. "Dazu laufen gleichzeitig Verhandlungen mit drei potenziellen Investoren", so der Sprecher. Einer von ihnen soll dann in das Mode-Unternehmen einsteigen.

Die Marke Wunderkind ist laut Lemberg je zur Hälfte im Besitz von Joop und dem Ehepaar Sander. Vom Unternehmen befinden sich jedoch 65 Prozent der Anteile in der Hand der Kunstsammler und Wella-Erben Sander. Für diese verfügt Mitinhaber Joop über ein Vorkaufsrecht - das er nun nutzen will. Über die Höhe des Kaufpreises könne noch nichts gesagt werden, so Lemberg. Auch zu den Investoren schwieg er zunächst.

Der Verkauf würde einen Schlusspunkt setzen unter einen längeren Streit über die Ausrichtung von Wunderkind. Der Modeschöpfer hatte auf zugesagte Investitionen des Kunstsammler-Paares gepocht. Anfang des Jahres schien es, als ob sich das Ehepaar durchgesetzt hätte. Das Modelabel befindet sich im Umbau, es gab Entlassungen. Der Firmensitz sollte von Potsdam nach Berlin verlegt werden. Zuletzt hieß es, die Sanders hätten sich auf einen Kaufvertrag mit dem Finanzinvestor Clemens Vedder verständigt.

Inzwischen ist der Umzug von Potsdam nach Berlin jedoch laut Lemberg vom Tisch. Mit dem Rückkauf des Labels soll die Kreativität des Gründers Joops wieder zum Tragen kommen. "Wir denken, dass wir bei den Herbstschauen in Paris wieder dabei sind - mit einer neue Kollektion", sagte Lemberg. Auch in Mailand wolle sich das Unternehmen präsentieren. Wegen der schwierigen Finanzlage des Unternehmens und dem Streit unter den Inhabern wird derzeit nicht an einer Kollektion gearbeitet. "Mit seinen neuen Partner will Wolfgang Joop wieder die Dynamik für Wunderkind aufbringen", sagte Lemberg.

Von

dpa

Kommentare (1)

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BrigittePlattner

29.01.2012, 22:14 Uhr

Handelsblatt macht Werbung fuer Teakholz Investments. Wie peinlich. Reicht es nicht, dass Deutschland monatlich je 900 Tonnen Holzkohle nur von einem der vielen Haendler aus Paraguay importiert? In Suedamerika, speziell in Paraguay existierejn nur noch knapp 15 % der Waelder, wie sie noch vor 10 jahren vorhanden waren. Die Deutschen wollen grillen? Dann sollen sie endlich ihre Autoreifen verkosksen, dann haben sie Grillkohle die dazu noch frei von krebserregenden Giften ist. Patente existieren genug in Deutschland. Aber die Lobby ist dagegen, denn neben der Kohle entstehen noch mindestens 40% Oel. Jetzt zu Hoechstzinsen Holzer anbieten ist kriminell und hat eine Zerstoerungswut in sich, die seinesgleichen sucht. Das selbe gilt fuer Hoechstzinsen auf Zucker und andere Lebensmittel. Schluss jetzt mit Geld machen auf Teufel komm raus ohne Ruecksicht auf Verluste. Wir haben nur einen Planeten und alle haben das Recht auf Luft und Essen. Nicht nur die Deutschen. Das ganze Blah Blah wegen Co 2 Senkung und dann ganze Waelder monatlich verkoksen lassen. Give me a braek.

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