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07.06.2017

03:52 Uhr

Model Y

Teslas Nummer 4

VonThomas Jahn

Auf der Hauptversammlung in Mountain View zeigte Tesla-Chef Elon Musk erste Fotos vom neuen Crossover. Das Model Y könnte schon Ende September vorgestellt werden und frühestens Ende 2019 in Produktion gehen.

Bislang führt Tesla die Modelle S und X, Model 3 wird bald ausgeliefert. Auf der Hauptversammlung hat Elon Musk nun Details zum neuen Model Y bekanntgegeben. Reuters

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Bislang führt Tesla die Modelle S und X, Model 3 wird bald ausgeliefert. Auf der Hauptversammlung hat Elon Musk nun Details zum neuen Model Y bekanntgegeben.

New YorkJeans, Jackett, Mikrofon in der Hand – rund eine Stunde lang beantwortete Tesla-Chef Elon Musk auf der Jahreshauptversammlung in Mountain View die Fragen der Aktionäre. Dabei veröffentlichte der Elektroautopionier auch erste Fotos des Model Y, dem für frühestens 2019 geplanten neuen Crossover. „Die Nachfrage wird höher sein als beim Model 3“, verkündete Musk.

Das neue Fahrzeug ist von großer Wichtigkeit für Tesla. Bislang führt das Unternehmen mit dem Model S und dem Model X nur zwei Modelle. Mit dem Model 3 läuft in wenigen Wochen ein drittes, preiswerteres Fahrzeug für den Massenmarkt vom Band. Eine von Analysten befürchtete Produktionsverspätung wird es dabei nicht geben. Die Vorbestellungen für das Model 3 belaufen sich auf knapp 400.000. „Wer jetzt eins bestellt, muss bis Ende nächsten Jahres warten“, sagte Musk.

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Tesla liefert so viele Autos aus wie nie zuvor, im Juli läuft das erste Model 3 vom Band, das Tesla zum Massenhersteller wandeln soll. Ganz wesentlich geholfen haben Elon Musk Technik und Management aus Deutschland.

Das Model Y ist das vierte Modell von Tesla. Es ist ein kleinerer Geländewagen, der sich in einer ähnlichen Preisklasse wie das 35.000 Dollar teure Model 3 bewegen soll. Anders als beim Geländewagen Model X will Musk beim Model 3 und Y erst allmählich neue Versionen etwa mit Dualmotoren anbieten. „Wir wollten beim Model X zu viele coole Sachen auf einmal“, kritisierte sich der Tesla-Chef rückblickend selbst.

Anders als zuvor geplant, will Tesla für das Model Y nicht die gleiche Produktionsplattform wie beim Model 3 nutzen. Das würde dem Fahrzeug nicht gerecht werden und zu wenige Vorteile bringen. Im Gegenteil: „Wir wollen die Kapitalinvestitionen beim Model Y im Vergleich zum Model 3 um den Faktor zwei senken“, prophezeite Musk.

Das Foto vom Model Y lässt nur die Umrisse erahnen. Es ähnelt dem Model 3. Was fehlt, sind die Außenspiegel. Schon beim Model X wollte Tesla auf sie verzichten und mit Kameras ersetzen. Aber die Aufsichtsbehörden senkten den Daumen. Bereits zuvor verriet Musk, dass sein neuestes Fahrzeug wie das Model X die nach oben schwingenden Flügeltüren haben soll.

Mehr Details werden vielleicht schon bald zu erfahren sein. Ende September will Tesla den Prototypen eines elektrischen Lkw vorstellen. Dann könnte es auch etwas anderes zu sehen geben, deutete Musk an. Vielleicht das Model Y?

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