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05.01.2006

21:40 Uhr

Modernisierung in Nordamerika

Daimler-Chrysler will US-Produktionskapazität erhöhen

Der deutsche-amerikanische Autohersteller Daimler-Chrysler will laut einem Zeitungsbericht deutliche Investitionen in seine US-Werke tätigen.

HB FRANKFURT. „Nach der Aufrüstung unserer Fabriken werden wir eine jährliche Produktionskapazität von 3,5 bis vier Millionen Fahrzeugen haben“, sagte Chrysler-Chef Tom LaSorda laut einem Vorabbericht der „Financial Times Deutschland“ (Freitagausgabe). Zunächst werde der tatsächliche Ausstoß aber wegen zehn neuer Modelle, die 2006 auf den Markt kommen sollten, noch stagnieren. Die Produktion werde erst 2007 deutlich steigen. „Wenn man eine Fabrik für den Bau eines neuen Modells umrüstet, verliert man immer Produktionstage“, sagte LaSorda laut der Zeitung.

Die avisierte Bandbreite für den Bau der Autos werde aber deutlich über den aktuellen Produktionszahlen liegen, betonte der Chef der US-Tochter von Daimler-Chrysler. 2005 habe Chrysler zusammen mit den Schwestermarken Dodge und Jeep rund 2,8 Millionen Autos hergestellt, sagte er. Ob und wann Chrysler die mögliche Kapazität voll nutzen wird, wollte LaSorda der Zeitung zufolge nicht sagen.

Die Kosten für die Modernisierung der Standorte in den kommenden zwei Jahren liegen laut LaSorda bei „weniger als drei Milliarden Dollar“. Erst Mitte Dezember hatte Chrysler bekannt gegeben, in zwei Standorte im Norden der USA bis zu eine Milliarde US-Dollar zu investieren.

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