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20.05.2011

16:36 Uhr

MOEX Offshore

BP-Partnerfirma zahlt eine Milliarde Dollar nach Ölkatastrophe

Kein Schuldeingeständnis, aber eine Zahlung von einer Milliarde Dollar an den Entschädigungsfonds. Die BP-Partner-Firma MOEX Offshore beteiligt sich an den Kosten für das Unglück von "Deep Water Horizon".

Pelikan in Louisiana nach der Ölkatastrophe. Quelle: Reuters

Pelikan in Louisiana nach der Ölkatastrophe.

LondonEine der Partnerfirmen des Ölkonzerns BP bei der Bohrung auf der "Deep Water Horizon" hat der Zahlung von 1,065 Milliarden Dollar (750 Millionen Euro) für Entschädigungsleistungen zugestimmt. Die vereinbarte Zahlung von MOEX Offshore an BP werde direkt in den 20-Milliarden-Dollar-Entschädigungsfonds fließen, sagte BP-Vorstandschef Bob Dudley am Freitag. Der Fonds soll die Schadensersatzforderungen der Opfer der Ölpest im Golf von Mexiko abdecken.

BP kündigte an, seine Bemühungen fortzusetzen, auch die übrigen Partner - den Teilhaber Andarko, den Plattformbetreiber Transocean und den Zementzulieferer Halliburton - zur Zahlung ihres Anteils an Strafzahlungen und Kosten für Aufräumarbeiten zu bringen. Dudley erklärte, er hoffe, dass die anderen Partner dem Beispiel von MOEX folgen würden.

MOEX Offshore, eine Tochterfirma des japanischen Handelshauses Mitsui, hatte einen Anteil von zehn Prozent an der Ölquelle. Andarko hielt 25 Prozent.

BP und seine Geschäftspartner liefern sich einen Gerichtsstreit über die Verantwortung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Die jetzige Einigung mit MOEX Offshore sei von keiner der beiden Seiten ein Schuldeingeständnis, betonte BP.

Von

dapd

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