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09.08.2012

08:10 Uhr

Motorenbauer

Deutz schraubt Jahresziele zurück

Die Konjunkturabkühlung in Europa und eine schwächere Entwicklung in China machen dem Motorenbauer Deutz zu schaffen. Die Gewinne schmelzen dahin, Hoffnung auf Besserung gibt es bisher nicht.

Ein Mitarbeiter der Deutz AG bei der Endmontage eines Lkw-Dieselmotors in der Deutz Motorenfabrik in Köln-Porz. dapd

Ein Mitarbeiter der Deutz AG bei der Endmontage eines Lkw-Dieselmotors in der Deutz Motorenfabrik in Köln-Porz.

DüsseldorfDer Motorenbauer Deutz hat nach den Einbußen im ersten Halbjahr seine Jahresziele gesenkt. 2012 peile der Konzern einen Umsatz von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro an und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 3,0 bis 4,0 Prozent, teilte das Kölner Unternehmen am Donnerstag mit. Deutz machen die Konjunkturabkühlung in Europa und auch eine schwächere Entwicklung in China zu schaffen. Der Motorenabsatz fiel von Januar bis Ende Juni auf knapp 94.000 von 107.000 im Vorjahreszeitraum zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schmolz um die Hälfte auf 21,6 Millionen Euro.

„Wir konnten im ersten Halbjahr nicht an den guten Start in das Geschäftsjahr anknüpfen, dies ist insbesondere eine Folge der gesamtwirtschaftlichen Situation, die derzeit noch mit großen Unsicherheiten behaftet ist“, sagte Vorstandschef Helmut Leube. Er hatte deswegen bereits Mitte Juli die bisherige Prognose abgehakt, aber zunächst keine neuen Ziele formuliert. Ursprünglich hatte Deutz an den 2011 erzielten Umsatz von 1,5 Milliarden Euro anknüpfen wollen und ebenso an die Ebit-Marge von 6,0 Prozent. Nach den ersten sechs Monaten liegen die Erlöse bei 681 Millionen Euro, während die Rendite auf 3,2 (Vorjahr: 6,1) Prozent fiel.

Von

rtr

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