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14.02.2014

13:46 Uhr

Motorenölhersteller

Praktiker-Pleite macht Liqui Moly zu schaffen

Die insolvente Baumarktkette Praktiker verkaufte in ihren Geschäften auch Motorenöl. Mit der Pleite sind dem Hersteller Liqui Moly Absatzmöglichkeiten weggebrochen. Trotzdem wächst der Umsatz in Deutschland leicht.

Ernst Prost, Geschäftsführer des mittelständischen Schmierstoffherstellers Liqui Moly: In Deutschland konnte Liqui Moly kaum wachsen. dpa

Ernst Prost, Geschäftsführer des mittelständischen Schmierstoffherstellers Liqui Moly: In Deutschland konnte Liqui Moly kaum wachsen.

UlmDer wachsende Wettbewerb in Deutschland und das Aus der Baumarktkette Praktiker haben das Wachstum des Motorenöl-Spezialisten Liqui Moly 2013 gebremst. Die Umsätze legten lediglich um vier Prozent auf 415 Millionen Euro zu, wie die Unternehmensgruppe Liqui Moly / Méguin am Freitag in Ulm mitteilte. Dass mit Praktiker für die Motorenölhersteller ein wichtiger Kunde weggebrochen ist, habe in der Branche zu einem schärferen Wettbewerb um Abnehmer geführt, erklärte ein Sprecher.

In Deutschland sei Liqui Moly deshalb kaum gewachsen, der Export habe aber um zehn Prozent zugelegt. Mit ihren Erträgen ist die Gruppe zufrieden, wie der Sprecher sagte. Konkrete Gewinnzahlen veröffentlichen Liqui Moly und Méguin allerdings nicht.

Bis 2015 will der Verbund 20 Millionen Euro in Ulm und Saarlouis investieren, der Großteil davon entfällt auf ein Mineralölwerk in der saarländischen Stadt. In den vergangenen Jahren habe das durchschnittliche Investitionsvolumen für den Firmenverbund bei vier Millionen Euro gelegen. Die Zahl der Mitarbeiter der Gruppe sei im vergangenen Jahr um 53 auf 646 gestiegen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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14.02.2014, 14:18 Uhr

Die Marke ist Marketing pur. Weder könne die Forschen noch gar die Qualität verbesseren, dafür reicht es in Summme nicht im Vgl. zu Fuchs. Die nehmen Standart und verkaufen unter deut. Label. Billigmodell für Leute ohne Ahnung.

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