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06.08.2013

13:58 Uhr

Münchener Rück

„Costa Concordia“-Havarie wird immer teurer

Der Untergang des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ wird für den Versicherer Münchener Rück immer teurer. Bergung und Verschrottung werden 1,1 Milliarden Dollar kosten.

Am 13. Januar 2012 sank die „Costa Concordia“. Der Untergang des Kreuzfahrtschiffs wird für den Versicherer Münchener Rück immer teurer. AFP

Am 13. Januar 2012 sank die „Costa Concordia“. Der Untergang des Kreuzfahrtschiffs wird für den Versicherer Münchener Rück immer teurer.

FrankfurtDer Untergang des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ wird für die Versicherer immer teurer. Allein die Bergung und Verschrottung des Anfang 2012 vor der italienischen Insel Giglio havarierten Schiffes werde nach neuesten Schätzungen mindestens 1,1 Milliarden Dollar (850 Millionen Euro) kosten, sagte Münchener-Rück-Vorstand Torsten Jeworrek am Dienstag in München. Das Luxus-Schiff selbst hatte einen Wert von 500 Millionen Dollar. "Das ist schon bezahlt", sagte Jeworrek. Die Münchener Rück muss für die „Costa Concordia“ mit 100 Millionen Euro geradestehen. Bisher hatte sie mit 80 Millionen Euro gerechnet.

Die „Costa Concordia“ hatte mit rund 4200 Menschen an Bord vor der Küste der Toskana einen Felsen gerammt, war gekentert und halb gesunken. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben, darunter zwölf Deutsche. Kapitän Francesco Schettino muss sich derzeit vor Gericht gegen den Vorwurf verteidigen, er habe das Schiff zu nah an die Küste manövriert. Er ist der fahrlässigen Tötung und des vorzeitigen Verlassens des Schiffes angeklagt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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15987

07.08.2013, 07:08 Uhr

Smit Salvage, die der Kraftstoff Tanks leergepumpt hat, haben die Amis und Italiener nicht der Auftrag gegeben, derweil das Koncern mit seiner Angebot erheblich billiger war.
Die hatten das Schiff in 4 bis 5 teile gesägt und abtransportiert.

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