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12.12.2011

19:03 Uhr

Multiple Sklerose

Novartis untersucht Tod eines Patienten

Nur einen Tag nach der Einnahme eines Mittels von Novartis starb ein Patient mit Multipler Sklerose. Er hatte zehn Jahre mit der Krankheit gelebt. Novartis prüft, ob es einen Zusammenhang gibt.

Novartis setzt große Hoffnung in das MS-Medikament. dapd

Novartis setzt große Hoffnung in das MS-Medikament.

ZürichDer Schweizer Pharmakonzern Novartis untersucht eigenen Angaben zufolge den Tod eines 59-jährigen Multiple-Sklerose-Patienten.
Geprüft werde, ob der Tod des Mannes im Zusammenhang mit der Einnahme des Novartis-Medikaments Gilenya steht. Nach Angaben des Basler Pharmakonzerns vom Montag war der Mann, der seit zehn Jahren an der Nervenkrankheit litt, einen Tag nach der ersten Einnahme des Medikaments verstorben. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist die genaue Todesursache noch nicht festgestellt worden.
Ein Zusammenhang mit Gilenya kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden,“ sagte ein Novartis-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Bis heute seien rund 28.000 Patienten mit Gilenya behandelt worden ohne dass es zu einem derartigen Vorfall gekommen sei, fügte der Sprecher an.

Novartis setzt große Hoffnungen in das Medikament. Laut dem US-Broker Bernstein dürften die Gilenya-Umsätze von derzeit 385 Millionen Dollar im Jahr bis zum Jahr 2015 auf rund 1,4 Milliarden Dollar steigen.

Kommentare (1)

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Rosarot

13.12.2011, 11:53 Uhr

Natürlich hat es solche Fälle nicht gegeben. Vielleicht bis auf die 3 Todesfälle in der Studie.

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