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02.08.2011

08:12 Uhr

Nach Adixen-Übernahme

Pfeiffer steigert Profitabilität

Der hessische Spezialpumpen-Hersteller Pfeiffer kann seine operative Marge erhöhen. Nach der Übernahme von Adixen war diese zunächst stark gesunken und soll nun weiter verbessert werden.

Pfeiffer Vacuum Mitarbeiter bei Turbomontage. Quelle: PR

Pfeiffer Vacuum Mitarbeiter bei Turbomontage.

AsslarDer Spezialpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum Technology hat im zweiten Quartal wegen sinkender Integrationskosten und stabiler Nachfrage seine Profitabilität gesteigert. Bei einem Umsatz von 141,4 Millionen Euro kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 23,2 Millionen Euro. Die Hessen verbesserten damit ihre operative Marge auf 16,4 Prozent (Vorquartal: 14,3). Mit dem Zukauf von Adixen war die Marge stark gesunken, im Vorjahr hatte sie noch ohne Adixen 24,0 Prozent betragen. In zwei bis drei Jahren will das Management sie wieder auf 20 Prozent heben.

Unterm Strich standen für die Vakuumspezialisten nach 13,7 Millionen Euro in den ersten drei Monaten nun 15,4 Millionen Euro Gewinn. Beim Ergebnis schlugen die Hessen die Erwartungen von Analysten. Diese hatten mit im Schnitt 141,9 Millionen Euro Umsatz gerechnet und einen Überschuss von 14,8 Millionen Euro erwartet. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr beließ das Unternehmen bei 550 Millionen Euro Umsatz und 15 Prozent bei der operativen Marge.

Gegenüber dem Vorjahr verdreifachten die Hessen den Umsatz nahezu. Ende des Jahres 2010 hatte das Unternehmen den französischen Konkurrenten Adixen von Alcatel-Lucent für 200 Millionen Euro übernommen. Mit den Franzosen haben die Vakuumspezialisten ihre Marktpräsenz im Bereich von Vor- und Hilfspumpen ausgebaut. Bisher hatte das Unternehmen sein Geld vorwiegend mit Turbopumpen verdient.

Von

dpa

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