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11.11.2013

09:54 Uhr

Nach Brand im Januar

Japan Airlines meldet Batterieproblem in Boeing 787

Es ist der erste Batterie-Vorfall seit dem wochenlangen Flugverbot für Boeings Dreamliner. Dieses Mal gab es allerdings weder ein Feuer noch Hitzeprobleme. Die Suche nach dem Problem könnte in eine neue Runde gehen.

Ein Boeing 787 Dreamliner auf dem Narita International Airport bei Tokio: Erneut Batterieprobleme. Reuters

Ein Boeing 787 Dreamliner auf dem Narita International Airport bei Tokio: Erneut Batterieprobleme.

TokioIn einer Boeing 787 der japanischen Fluggesellschaft Japan Airlines hat eine Lithium-Ionen-Batterie erneut für Irritationen gesorgt. Wie die Airline am Montag auf ihrer Website mitteilte, wurde bereits am Freitag auf einem Flug von Helsinki nach Tokio ein Fehler bei einer Lithium-Ionen-Batterie angezeigt, die an ein Hilfstriebwerk angeschlossen war. Spannung und Stromfluss der Batterie seien aber im Normalbereich geblieben, weshalb der Flug fortgesetzt worden sei.

Die Batterie sei nach der Landung in Tokio ausgebaut worden, dabei seien weder Rauch noch Spuren einer Überhitzung beobachtet worden, erklärte Japan Airlines. Die Ursache für die Fehlermeldung sei unklar. Der Vorfall ist der erste mit einer Batterie seit der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs der Boeing 787-Maschinen.

Im Januar waren sämtliche Dreamliner-Maschinen weltweit wegen Problemen mit Lithium-Ionen-Batterien aus dem Verkehr gezogen worden. Bei zwei Maschinen hatten sich die Batterien überhitzt, wobei bei einem am Boden geparkten Flugzeug ein Feuer ausbrach. Boeing gelang es nicht, die Ursache des Problems zu identifizieren, doch setzte der US-Hersteller Änderungen um, mit denen nach eigenen Angaben die Sicherheit der Flugzeuge gewährleistet wird. Seit April dürfen die Maschinen wieder fliegen.

Von

afp

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