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07.01.2014

23:46 Uhr

Nach Chrysler-Kauf

Fiat droht Herabstufung durch Moody's

Gerade konnte sich Fiat darüber freuen, dass der Weg frei ist für die Chrysler-Komplettübernahme, da hebt Moody's den warnenden Zeigefinger: Der Schritt könnte zu einer Herabstufung von Fiat führen.

Fiat-Logo: 700.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt. Reuters

Fiat

Fiat-Logo: 700.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt.

MailandFiat droht mit der geplanten Komplettübernahme des US-Autobauers Chrysler die Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit durch Moody's. Die Ratingagentur erklärte am Dienstag, die bisherige Bewertung "Ba3" werde überprüft. Die angekündigte Übernahme werde die Liquidität der Italiener erheblich schwächen, führte der führende Fiat-Analyst bei Moody's, Falk Frey, zur Begründung an.

Fiat legt nach langem Tauziehen mit einem US-Pensionsfonds 4,35 Milliarden auf den Tisch und bekommt dafür die 41,5 Prozent an dem drittgrößten US-Autohersteller, die dem italienischen Konzern bisher noch nicht gehören. Das Geschäft soll bis spätestens 20. Januar über die Bühne gehen und den bereits eng zusammenarbeitenden Partnern weitere Größenvorteile bringen.

Nach Chrysler-Übernahme: Fiat könnte an US-Börse gehen

Nach Chrysler-Übernahme

Fiat könnte an US-Börse gehen

Die Euphorie bei Fiat treibt nach der Komplettübernahme des US-Autobauers Chrysler anscheinend neue Blüten. Bereits 2015 könnte der italienische Konzern seine Aktien primär an der US-Börse handeln lassen.

Bereits jetzt steht der drittgrößte US-Autohersteller für mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes und hält den Konzern in den schwarzen Zahlen. Fiat allein hätte im ersten Geschäftshalbjahr einen Verlust von rund einer halbe Milliarde Euro eingefahren, kam dank Chrysler aber auf einen Gewinn von 435 Millionen Euro. Während also das US-Geschäft immer wichtiger wird, sind die Werke in Italien laut Schätzungen der Marktforscher von IHS Automotive nur zu 41 Prozent ausgelastet. Tausende Arbeiter befinden sich dort in Kurzarbeit.

Von

rtr

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