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10.05.2011

11:44 Uhr

Nach Erdbeben und Tsunami

Gewinneinbruch bei Autobauer Suzuki

Zwar haben Beben und Tsunami den japanischen Autobauer Suzuki nicht so hart getroffen wie andere Unternehmen, doch Produktionsausfälle ließen auch hier den Gewinn stark einbrechen.

Zerstörte Suzuki-Fahrzeuge eines japanischen Händlers: Der Gewinn des Autobauers ist eingebrochen. Quelle: dapd

Zerstörte Suzuki-Fahrzeuge eines japanischen Händlers: Der Gewinn des Autobauers ist eingebrochen.

TokioAuch beim viertgrößten japanischen Autobauer Suzuki Motor haben Erdbeben und Tsunami deutliche Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Nettogewinn sei im abgelaufenen vierten Quartal um 81 Prozent auf umgerechnet 22,3 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Volkswagen-Partner am Dienstag mit. Der operative Gewinn ging um 51 Prozent zurück, der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.

Die japanischen Autobauer wurden besonders hart von den Folgen des Bebens vom 11. März und des darauffolgenden Tsunamis getroffen. Die Naturkatastrophen führten zu Produktionsausfällen auch wegen fehlender Teile in der Lieferkette. Allerdings kam Suzuki vergleichsweise glimpflich davon. Das Unternehmen kann dank seiner Werke in Indien derzeit bei rund 65 Prozent seiner Kapazität produzieren. Beim Branchenprimus Toyota dagegen läuft die Fertigung nur zu rund einem Drittel normal.

 

Von

rtr

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