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14.05.2013

11:29 Uhr

Nach Gewinneinbruch

Kabelspezialist Leoni möchte 2014 durchstarten

Der Autozulieferer Leoni glaubt an bessere Zeiten. Nachdem Leoni im ersten Quartal deutlich weniger verdient hat, sieht die Firma 2013 als „Übergangsjahr“. Im nächsten Jahr soll dann wieder die Kasse klingeln.

Leoni peilt bis 2016 die Marke von 5 Milliarden Euro Umsatz an. dpa

Leoni peilt bis 2016 die Marke von 5 Milliarden Euro Umsatz an.

NürnbergDer Kabelspezialist und Autozulieferer Leoni rechnet nach einem „Übergangsjahr“ 2013 für 2014 mit einem kräftigen Wachstumsschub. Während der Umsatz in diesem Jahr leicht auf 3,7 Milliarden Euro zurückgehen dürfte, soll er 2014 um mindestens 400 Millionen Euro zulegen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Auch in den Folgejahren muss das Tempo so hoch bleiben, denn bis 2016 peilt Leoni die Marke von 5 Milliarden Euro Umsatz an. Die gute Auftragslage mache das Unternehmen zuversichtlich, seine Ziele zu erreichen.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Nach einem Gewinneinbruch im ersten Quartal muss der Konzern aber zunächst auf die Tube drücken, um seine Gewinnprognosen für dieses Jahr noch zu schaffen. In den ersten drei Monaten war das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 60 Prozent auf 38,5 Millionen Euro abgesackt. Unter dem Strich fiel der Gewinn um zwei Drittel auf 22,6 Millionen Euro. Der Umsatz hielt sich dagegen weitgehend stabil bei 959 Millionen Euro.

Von

dpa

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