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09.06.2011

10:53 Uhr

Nach Gewinnplus

Remy Cointreau gibt Sonderdividende aus

Der Spirituosen-Hersteller Remy Cointreau konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17,6 Prozent auf 167 Millionen Euro steigern und gab eine Sonderdividende an die Aktionäre aus.

Ein mit Whisky gefülltes Glas. Quelle: Reuters

Ein mit Whisky gefülltes Glas.

ParisIm Aufwind seines Asien-Geschäfts spendiert der französische Spirituosen-Hersteller Remy Cointreau eine Sonderdividende. Neben der im Vergleich zum Vorjahr konstanten Ausschüttung von 1,30 Euro je Aktie erhielten die
Anleger einen Euro je Papier zusätzlich, teilte der Produzent von Remy-Martin-Cognac und Cointreau-Likör am Donnerstag mit.

Eine rasant steigende Nachfrage nach Cognac in Asien bescherte dem Konzern im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen operativen Gewinn vor Sonderposten von 167 Millionen Euro - ein Plus von 17,6 Prozent. Auf vergleichbarer Basis belief sich der Zuwachs auf acht Prozent. Remy hatte 8,4 Prozent prognostiziert. Der Umsatz stieg um 12,4 Prozent. Der Betriebsgewinn im Cognac-Geschäft erhöhte sich um ein Fünftel.

Sorgen bereitete den Franzosen dagegen die Likör-Abteilung, die weiter unter den Problemen in Griechenland litt und ein Minus von fast 19 Prozent hinnehmen musste: In dem hoch verschuldeten Mittelmeerland konnte der Konzern seinen Metaxa nur schwer verkaufen. Die Champagner-Sparte erholte sich dagegen und kehrte operativ in die schwarzen Zahlen zurück. In der vergangenen Woche hatte Remy Cointreau sein Champagner-Geschäft mit der Marke Piper Heidsieck an das Privatunternehmen EPI verkauft.

Auch die beiden Branchengrößen Diageo und Pernod Ricard profitieren von der steigenden Nachfrage in den Schwellenländern: Mit einem kräftigen Umsatzwachstum in den ersten drei Monaten 2011 stellten sie die Prognosen in den Schatten. Remy-Cointreau-Chef Jean-Marie Laborde stellte am Donnerstag in Aussicht, dass der positive Geschäftstrend in seinem Haus auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres anhält.

Von

rtr

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