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29.11.2011

11:25 Uhr

Nach NBA-Tarifeinigung

Adidas freut sich auf Basketball-Zuwächse

Der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas wird nach eigenen Angaben von der Einigung im Tarifstreit der US-Basketball-Liga NBA profitieren.Wie das konkret aussieht.

Adidas-Filiale in Peking, China. ap

Adidas-Filiale in Peking, China.

München„Zweifellos wird uns der Start der NBA-Saison im Dezember helfen, unser Wachstum fortzusetzen und das Jahr in den größten Basketball-Märkten Nordamerika und China stark zu beenden“, sagte Adidas-Chef Herbert Hainer am Dienstag. Er betonte, dass der Umsatz mit Basketball-Produkten in den ersten neun Monaten 2011 um elf Prozent gestiegen sei. In Nordamerika sei es dabei allein im dritten Quartal um 21 Prozent nach oben gegangen.

Adidas ist Branchenexperten zufolge Hauptleidtragender des Tarifkonflikts, der seit fünf Monaten schwelt. Denn der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach ist seit der Saison 2006/07 offizieller Partner der NBA. Mit dem Engagement will Adidas eigentlich Nike in seinem Heimatmarkt angreifen und den Rückstand zum Branchenprimus endlich reduzieren. Nun dürfte wegen der kürzeren Saison der Absatz von Lizenzprodukten leiden, also etwa Trikots mit den offiziellen Logos der NBA und ihrer Teams. Der Verkauf von Schuhen hängt dagegen weniger stark vom NBA-Verlauf ab.

In den USA zeichnet sich ab, dass die Saison nun am 25. Dezember beginnt und auf 66 Spiele pro Team verkürzt wird. Üblich sind 82 Partien vor den Playoffs. Weil die Club-Besitzer vergangene Saison 300 Millionen Dollar Verlust gemacht haben, drängen sie seit dem Sommer darauf, zulasten der Spieler einen größeren Teil der Einnahmen zu bekommen. Im letzten großen Tarifkonflikt 1998/99 wurde der Spielbetrieb auf 50 Spiele reduziert. Eine ganze Saison ist bisher noch nie ausgefallen.

Von

rtr

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