Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.09.2014

15:04 Uhr

Nach TRW-Übernahme

ZF Friedrichshafen erhöht Umsatzziel

Angesichts der Übernahme des US-Konkurrenten TRW schraubt ZF Friedrichshafen seine Wachstumsziele nach oben. Von bislang genannten 40 Milliarden Euro, erwarte der Autozulieferer etwa zehn Milliarden Euro mehr Umsatz.

Bis 2025 erwartet der Autozulieferer ZF Friedrichshafen mehr Umsatz und schraubt seine Ziele nach oben. dpa

Bis 2025 erwartet der Autozulieferer ZF Friedrichshafen mehr Umsatz und schraubt seine Ziele nach oben.

FrankfurtDer schwäbische Autozulieferer ZF Friedrichshafen schraubt angesichts der Übernahme des US-Konkurrenten TRW seine Wachstumsziele für 2025 nach oben. „Das werden wir tun müssen“, sagte Vorstandschef Stefan Sommer der Zeitung „Die Welt“ (Samstagsausgabe). Zu der Frage, um wieviel der Konzern sein Umsatzziel für das Jahr 2025 über die bislang genannten 40 Milliarden Euro hinaus erhöhen könnte, sagte Sommer: „Bis zu zehn Milliarden Euro könnte eine Größenordnung sein.“

Der Getriebehersteller ZF Friedrichshafen hatte in der vergangenen Woche die Übernahme des US-Wettbewerbers TRW für umgerechnet 9,6 Milliarden Euro angekündigt. Gemeinsam kommen die beiden Unternehmen bereits jetzt auf einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro. Sommer sagte, ZF sei trotz der Belastungen durch die Milliardenübernahme weiterhin fähig, kleinere Firmen zu übernehmen: „Kleine Zukäufe können wir weiter problemlos stemmen.“

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Wolfgang Trantow

23.09.2014, 12:58 Uhr

Mehr Umsatz = mehr Einkommen für die Mitarbeiter und Verbot von Teilzeit/Aushilfen??

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×