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30.10.2011

11:12 Uhr

Nach Übernahme

Brain-Drain bei Hochtief geht weiter

Die umstrittene Mehrheitsübernahme von Hochtief durch den spanischen Konkurrenten ACS hat empfindliche Konsequenzen: Gleich drei hochrangige Manager wollen hinschmeißen. Für den Konzern ist das ein heftiger Brain-Drain.

Bei Hochtief gehen gleich drei hochrangige Manager, wie die "WirtschaftsWoche" berichtet. dpa

Bei Hochtief gehen gleich drei hochrangige Manager, wie die "WirtschaftsWoche" berichtet.

EssenDas Stühlerücken beim Baukonzern Hochtief geht einem Medienbericht zufolge weiter. Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ wollen drei hochrangige Manager das Essener Unternehmen nach der Mehrheitsübernahme durch den spanischen Großaktionär ACS verlassen. Ein Hochtief-Sprecher wollte sich am Samstag nicht dazu äußern.

Wie das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, werden in der Bausparte „Solutions“ der Vorstandsvorsitzende Henner Mahlstedt sowie Finanzchef Heiner Helbig gehen. Außerdem werde sich Konzernvorstand Martin Rohr verabschieden - er verantwortet unter anderem das Amerika-Geschäft.

Die drei Manager wollten von einer Klausel Gebrauch machen, die ihnen nach einem Eigentümerwechsel den vorzeitigen Abschied inklusive Millionenabfindung ermögliche.

Zuvor hatten schon der einstige Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter und die Vorstände Peter Noé und Burkhard Lohr hingeschmissen. Dass nun Manager aus der Bausparte gehen wollten, überrasche, schreibt die „Wirtschaftswoche“. Kürzlich hatte der neue Hochtief-Chef Frank Stieler im Interview mit der Zeitschrift erklärt, die Sparte werde durch Zukäufe in Kanada und Indien gestärkt. Seit dem Sommer gehört Hochtief mehrheitlich zum spanischen Baukonzern ACS.

Von

dpa

Kommentare (1)

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omontono

30.10.2011, 13:16 Uhr

Richtig so - die spanischen Eselstreiber allein werden ohnehin die deutsche Perle im Matsch versinken lassen.


Leid tut mir nur der ehrliche deutsche Bauarbeiter, der dort in Lohn & Brot steht.

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