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05.08.2014

12:46 Uhr

Nach Umsatzeinbußen

Pfeiffer Vacuum baut auf zweites Halbjahr

Der Spezialpumpenhersteller Pfeiffer hat etwas weniger Umsatz gemacht und setzt auf die kommenden Monate. Erholung im Halbleitermarkt sei in Sicht, meint der Firmenchef. Auch der Umsatz mit Turbopumpen würde helfen.

Eine Pfeiffer Vacuum-Mitarbeiterin bei einer Turbo-Montage: Der Konzern setzt beim Umsatz auf die kommenden Monate. PR

Eine Pfeiffer Vacuum-Mitarbeiterin bei einer Turbo-Montage: Der Konzern setzt beim Umsatz auf die kommenden Monate.

AßlarDer Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat auch im zweiten Quartal 2014 eine gedämpfte Nachfrage zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent auf 99,6 Millionen Euro, der Auftragseingang knickte um gut sechs Prozent auf 95,2 Millionen Euro ein, wie das TecDax-Unternehmen am Dienstag in Aßlar mitteilte. Beim Gewinn stand ein Plus von mehr als zwei Prozent auf 7,1 Millionen Euro.

Unternehmenschef Manfred Bender rechnet im zweiten Halbjahr besonders im Geschäft mit der Halbleiterindustrie mit Zuwächsen. „Das Halbleitergeschäft erholt sich allmählich“, sagte er laut Mitteilung. Auch der Umsatz mit Turbopumpen sollte demnach in den kommenden Monaten steigen.

Für das Gesamtjahr erwartet Bender weiterhin einen Umsatz zwischen 410 Millionen und 440 Millionen Euro. Eine genauere Prognose sei wegen des schwankungsanfälligen Geschäfts schwierig.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Die Erlöse für Pfeiffer im Halbleitermarkt kletterten im zweiten Quartal um fast 1,4 Millionen auf 29,3 Millionen Euro. Bei den Turbopumpen dagegen ging der Umsatz um 3,9 Millionen auf 26,1 Millionen zurück. Das mittelhessische Unternehmen beschäftigt rund 2250 Mitarbeiter, davon gut 840 in Deutschland. Im Vorjahresquartal arbeiteten bei dem Maschinenbauer insgesamt rund 2200 Menschen.

Von

dpa

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