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16.04.2018

21:46 Uhr

Das neue Logo soll frühestens im kommenden Jahr eingeführt werden. picture alliance / Frank May

Aktuelles Logo nach dem Rebrush 2012

Das neue Logo soll frühestens im kommenden Jahr eingeführt werden.

Neue Marketingstrategie

VW will mit neuem Logo die Dieselaffäre abschütteln

Nach dem Führungswechsel bei VW will der Konzern sein Logo modernisieren. Dieser Schritt ist nur ein Teil einer großangelegten Imagekampagne.

Kurz nach dem Führungswechsel bei Volkswagen soll nun auch das Logo aufgefrischt werden, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Das wäre das erste Re-Design seit 2012. Damit will sich der Autohersteller auf die Ära der E-Autos vorbereiten und das schlechte Image aufpolieren, das ihm seit Bekanntwerden der Dieselaffäre anhaftet. Noch gibt es keine Hinweise oder Bilder, wie das neue Logo aussehen soll.

Es soll erst im kommenden Jahr zusammen mit einer neuen E-Automodellreihe der Öffentlichkeit präsentiert werden, sagte Jochen Sengpiehl, Marketingchef von VW, bei einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. Als Zeichen der Zeit müsse das Logo sowohl auf Autos als auch auf Smartphones eine starke Symbolkraft haben, fügte Sengpiehl hinzu.

Das VW-Logo wurde zuletzt vor sechs Jahren minimal verändert. Ansonsten ist es seit dem Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger gleich geblieben.

VW: Volkswagen will mit neuem Logo die Dieselaffäre abschütteln

VW-Logos

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist das Logo kaum verändert worden.

Quelle: CC by Marta fernadez montes

„Die Marke ist, verglichen mit den vergangenen Jahren, in keinem guten Zustand“, erklärte der Marketingchef. VW habe versucht, „zu deutsch“ zu sein und habe an Emotionalität verloren. Und daran sei nicht nur der Dieselskandal schuld.

Zu der neuen Strategie gehöre auch, dass der Autohersteller seinen Social-Media-Auftritt verbessert – vor allem, um Skeptiker von E-Autos zu überzeugen. Ziel sei es, VW weniger spießig zu machen und die Innovationskraft des Herstellers deutlicher herauszustellen, zitiert Bloomberg den Marketingchef. „Die größte Herausforderung ist es, die Menschen in die elektrische Welt mitzunehmen“, sagte Sengpiehl. „Und dafür müssen wir bunter werden.“

Dafür will VW in den kommenden Monaten eng mit Werbeagenturen zusammenarbeiten.

Es ist auch der Versuch, die 20 Milliarden Euro teure Modellreihe für elektrische Fahrzeuge an den Mann zu bringen. Sengpiehl war bereits zwischen 2006 und 2009 bei VW, wechselte dann zu Hyundai Motors und kehrte im September 2017 nach Wolfsburg zurück.

Der Konzern kämpft seit Jahren mit den Folgen der Dieselaffäre. Nachdem Matthias Müller als Konzernchef durch den Markenchef Herbert Diess ersetzt wurde, hoffen sowohl Mitarbeiter als auch Anleger auf eine Trendwende.

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Von

aiv

Kommentare (4)

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Jo Black

17.04.2018, 10:26 Uhr

Endlich hat auch VW die Zeichen der Zeit erkannt. Sie müssen bunter werden. Ich gehe davon aus die VW-Manager meinen damit die Autofarben.

Herr chris schnitzler

17.04.2018, 13:58 Uhr

Das ist der beste Witz seit langem-welches hochbezahlte Vorstandmitglied ist denn auf diese geniale Idee gekommen- das liegt bestimmt an der tollen "betrieblichen Mitbestimmung" oder der Sperrminorität Neidersachsens (alles Top Aufseher und Krisenmanager)
laut Dudenhöfer wird VW deshalb zukünftig weiter Arbeitsplätze in D abbauen da hilft auch kein neues Logo mehr bis 2019 übrigens 4000 Leiharbeiter
Und Dieselkunden in Deutschland bekommen auch keinen Pfennig
da ist es besonders wichtig als erstes ein neues LOGO zu entwickeln
war Herr Piech vlt betrunken?

Herr Robbie McGuire

17.04.2018, 15:56 Uhr

Zum Abschütteln der Dieselaffäre für den neuen CEO ein ganz heißer und vor allem wirkungsvoller Tipp:

Entschädigt die deutschen Käufer der von der Dieselaffäre betroffenen Fahrzeuge in gleicher Weise wie die Käufer in den USA. Der wäre ein erstklassiger Einstieg in dieses leidige Thema.

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