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15.01.2005

18:44 Uhr

Neue Modelle nach dem Vorbild von Toyotas Scion geplant

Smart-Chef Walker erwartet frühestens in drei Jahren Profit

DaimlerChrysler benötigt beim Smart Geduld. Laut Smart-Chef Ulrich Walker werde die Kleinwagenmarke frühestens in drei Jahren aus den roten Zahlen herauskommen.

HB BERLIN. Smart-Chef Ulrich Walker erwartet bei der Kleinwagenmarke des DaimlerChrysler-Konzerns erst in drei Jahren schwarze Zahlen. «Wir werden frühestens in drei Jahren profitabel sein», sagte Walker in einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview mit der Branchenzeitung «Automobilwoche». Im vergangenen Jahr hatte Smart mit rund 140.000 Autos die Zielvorgaben um 30.000 Einheiten verfehlt.

Um im laufenden Jahr den eigenen Zielvorgaben näher zu kommen, will Walker das Händlernetz weiter ausbauen, «damit Kunden nicht länger als 20 Minuten zum Händler fahren müssen». Besonders in den ländlichen Gegenden soll das Netz verbessert werden.

Auch soll der Absatz des Forfour erhöht werden. «Im laufenden Jahr rechnen wir mit einem Absatz von 80 000 Forfour», so Walker. Im vergangenen Jahr wurde der Viersitzer rund 60 000 Mal an die Händler ausgeliefert.

Bis Ende März sollen zudem die Weichen für den US-Markteintritt und die Fertigung des Geländewagens Formore gestellt sein. Gleichzeitig werde über neue Formate nachgedacht. Walker denkt dabei an Lifestyle-Kombis wie den Scion xB. Die Tochtermarke von Toyota hat sich in Japan und den USA zum Verkaufsschlager entwickelt.

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