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27.12.2013

10:50 Uhr

Neue Modelle und Technologien

Audi will 22 Milliarden Euro investieren

Audi will Konkurrenten wie BMW überholen. Dafür investieren die Ingolstädter bis 2018 22 Milliarden Euro. Das Geld fließt in neue Modelle und Technologien – und kommt großteils deutschen Standorten zugute.

Der Audi A8: Im November konnte Audi seine Verkaufszahlen steigern. obs

Der Audi A8: Im November konnte Audi seine Verkaufszahlen steigern.

FrankfurtAudi will mit dem größten Investitionsprogramm seiner Geschichte an der Konkurrenz vorbeiziehen. Von 2014 bis 2018 sollen insgesamt rund 22 Milliarden Euro in neue Modelle und Technologien sowie die Erweiterung der Fertigungs-Infrastruktur fließen, wie die Volkswagen-Tochter am Freitag mitteilte.

„Wir hatten 1,5 Millionen Auslieferungen pro Jahr bis 2015 als Ziel ausgegeben, wir haben es aber schon 2013 komfortabel erreicht“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler. „Nun steuern wir entschlossen auf den nächsten Meilenstein von zwei Millionen zu. Daher bleiben wir auch bei den Investitionen auf dem Gas und stellen 2014 neue Mitarbeiter ein.“

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Von dem Programm profitieren nach Angaben von Audi besonders die deutschen Standorte. Auf Ingolstadt und Neckarsulm sollen mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen entfallen. „In Zukunft investieren wir verstärkt in neue Produkte: 70 Prozent sind für die Modernisierung und Erweiterung der Modellpalette sowie für unser Technologieportfolio vorgesehen“, sagte Finanzvorstand Axel Strotbek und bestätigte damit einen Reuters-Bericht aus der vergangenen Woche.

Audi bietet derzeit 49 verschiedene Modelle an und will diese Zahl bis 2020 auf 60 steigern. Auf diese Weise will das Unternehmen BMW als größten Premiumhersteller der Welt überholen.

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Von

rtr

Kommentare (6)

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Ueberblick

27.12.2013, 11:22 Uhr

Der Ankündigungsweltmeister in seiner Top-Form. "Auf diese Weise will das Unternehmen BMW als größten Premiumhersteller der Welt überholen." Ha, ha. Wenn Audi 2 Mio.Fahrzeuge erreicht, wird BMW bereits 2,8 Mio. Fahrzeuge absetzen. Audi wird mit ziemlicher Sicherheit in den kommenden Jahren zwischen den Mühlsteinen BMW und Mercedes marginalisiert.

Steinweg

27.12.2013, 11:49 Uhr

Diese aufgeblasene Uralt-Technik. Die Masse der Kunden wohnt dann auch noch weit entfernt von Deutschland. Man kann bezweifeln, dass solche Konzern-Strukturen die Zukunft der BRD sichern. Erinnert an: Plaste und Elaste aus Schkopau.

Gast

27.12.2013, 16:08 Uhr

Ja, ja, ja. Habe ich schon ofters gehort. Passt mal auf - es kommt Tesla. Das nenne ich neue Technologie. Wenn deutsche Konzerne nicht aufholen dann gibt es in ein paar Jahren ein gewaltiges Problem.

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