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04.04.2014

18:09 Uhr

Neue Unterlagen

EnBW-Untersuchungsausschuss tagt noch bis Juni

Eigentlich sollte der EnBW-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag an diesem Freitag zum letzten Mal tagen. Weil neue Akten gesichtet werden müssen, verzögert sich der Abschluss mindestens bis Juni.

In der Affäre um den milliardenschweren Einstieg des Landes beim Karlsruher Energieversorgers EnBW wird gegen den früheren Ministerpräsidenten Mappus wegen Untreue ermittelt. dpa

In der Affäre um den milliardenschweren Einstieg des Landes beim Karlsruher Energieversorgers EnBW wird gegen den früheren Ministerpräsidenten Mappus wegen Untreue ermittelt.

StuttgartDer seit gut zwei Jahren tagende EnBW-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag zieht sich weiter hin. Weil neue Akten gesichtet werden sollen, verzögert sich der Abschluss mindestens bis Juni. Ursprünglich sollte das Gremium bereits am Freitag zum letzten Mal zusammenkommen. Nun wurden aber weitere Termine am 30. April und am 14. Mai anberaumt, wie Ausschusschef Klaus Herrmann (CDU) sagte.

Die zusätzlichen Unterlagen kommen von der Investmentbank Morgan Stanley, die Ex-Regierungschef Stefan Mappus (CDU) bei dem EnBW-Deal beraten hatte. Der Ausschuss soll klären, ob das Land zu viel für den Rückkauf der Aktien des Karlsruher Energieversorgers EnBW von dem französischen EDF-Konzern gezahlt hat. Mappus hatte für das Land 2010 ein 45-prozentiges EnBW-Aktienpaket für 4,7 Milliarden Euro zurückgekauft - am Parlament vorbei und mutmaßlich zu einem zu hohen Preis.

Von

dpa

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