Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.04.2015

15:45 Uhr

Neue Wege für Personaler

Conti sucht Studienabbrecher

Die Suche nach Fachkräften ist für den Autozulieferer Continental eine Herausforderung. Darum will die neue Personalchefin Ariane Reinhart neue Wege gehen - und wirbt gezielt um Studienabbrecher.

Continental will neue Wege bei der Personalsuche beschreiten. dpa

Fachkräfte gefragt

Continental will neue Wege bei der Personalsuche beschreiten.

HannoverSeit einem halben Jahr ist Ariane Reinhart Personalchefin bei Continental. Und damit die einzige Frau in dem neunköpfigen Vorstands-Gremium. In ihrem ersten Interview in neuer Funktion spricht sie vor allem über das veränderte Aufgabenfeld für Personaler. „Wir können im Moment noch alle Stellen besetzen. Aber wir tun uns immer schwerer“, gibt sie gegenüber dem Handelsblatt offen zu. Deshalb müsse in der Personalplanung künftig kreativer gedacht werden. Dabei sollen beispielsweise durchaus auch unorthodoxe Wege gegangen werden, schlägt sie vor. Eines der künftigen Projekte soll sich damit beschäftigen, wie Studienabbrechern bei Conti gezielt eine Chance bekommen. „Vom Umsteiger zum Aufsteiger bei Continental“, soll das Programm heißen.

In weiterer Zukunft müsse vermutlich bei der gezielten Besetzung mit Fachkräften ein ganz anderer Weg gegangen werden. „Wir suchen nicht jemanden für eine Stelle, wir suchen für einen Bewerber den richtigen Job im Unternehmen“, müsse die Frage lauten. Gründe dafür seien die weitere technische Entwicklung und die Herausforderungen der Industrie 4.0, bei der Menschen mit Maschinen viel stärker miteinander kommunizieren als bisher. Aus diesem Grund sei es auch für einen Autozulieferer wie Continental wichtig, im Silicon Valley vertreten zu sein. „Mich freut besonders, dass wir auch richtig gute Leute bekommen, obwohl wir dort mit dem Größten der Software-Branche konkurrieren“, so die 45-Jährige wörtlich.

Kein Problem sieht sie in ihrer Rolle als Nachfolgerin von Elke Strathmann, die vor rund einem Jahr diesen Posten nach Unstimmigkeiten mit den mächtigen Divisionen im Konzern räumen musste. „In der Vergangenheit ist bereits sehr gute Arbeit geleistet worden“, lobt sie die Vorgängerin. Die würde auch ohne gravierende Kurswechsel weitergeführt, auch wenn die eine oder andere Schwerpunktsetzung anders erfolge.

Analyser to go

Buy, buy, buy! - Conti überzeugt die Deutsche Bank

Analyser to go: Buy, buy, buy! - Conti überzeugt die Deutsche Bank

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Von

scc

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Ralf Becker

13.04.2015, 16:01 Uhr

Warum sucht man nach Abbrechern ? Warum qualifiziert man nicht seine eigene Mitarbeiter?

Herr Vittorio Queri

13.04.2015, 16:02 Uhr

>> Dabei sollen beispielsweise durchaus auch unorthodoxe Wege gegangen werden, schlägt sie vor. Eines der künftigen Projekte soll sich damit beschäftigen, wie Studienabbrechern bei Conti gezielt eine Chance bekommen. >>

Lachnummer einer Quoten-Frau !

Die will wohl weiter die Gehälter bei Conti drücken und sucht deswegen Studienabbrecher....?

Es gibt nach wie vor eine Menge ABSOLVENTEN mit Studium, die jahrelang kostenlose ( unbezahlbare ) Praktikas drehen um ihren Lebenslauf auf dem "Niveau" zu halten !

Volksverarsche !

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×