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27.05.2012

10:10 Uhr

Neuer Airbus-Chef

Weniger Staatsbeteiligung bei EADS

Der künftige EADS-Chef Tom Enders will einem Bericht zufolge die Staatsbeteiligung an dem Luftfahrtkonzern zurückfahren. Der Airbus-Chef wird im Juni an die Spitze des Mutterkonzerns treten.

Airbus-Chef Tom Enders wird bald EADS-Chef. dpa

Airbus-Chef Tom Enders wird bald EADS-Chef.

Berlin"Ich möchte unsere Ertragsfähigkeit steigern, die Internationalisierung voran treiben und daran arbeiten, dass wir normale Eigentümerstrukturen bekommen, in der staatliche Aktionäre keine Rolle spielen", sagte der derzeitige Chef der EADS-Tochter Airbus der "Bild am Sonntag". Europa müsse in der "Top-Liga der Luft- und Raumfahrt bleiben".

Über seinen neuen Posten, den Enders im Juni antritt, sagte er: "Ich verbiege mich nicht." Er habe seine Überzeugungen, und zu denen stehe er. So sei er etwa im vergangenen Jahr aus der CSU ausgetreten, als diese den Atomausstieg beschlossen hatte und als Deutschland sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über einen Militäreinsatz in Libyen enthalten hatte.

Enders übernimmt die Führung bei EADS zum 1. Juni, er folgt auf Louis Gallois. Der Konzern ist als führendes europäisches Raumfahrt-, Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen auf Augenhöhe mit dem US-Konkurrenten Boeing. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 120.000 Menschen.

Von

afp

Kommentare (2)

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SlingShot

28.05.2012, 07:46 Uhr

die Franzosen haben sich die gesamte deutsche Luftfahrtindustrie unter deren territoriale und politische Kontrolle gebracht. Und jetzt sollen wir den letzten Zuegel loslassen und Airbus der "internationalen-franzoesischen" Kontrolle unterwerfen??? Frankreich sieht seit den 70ern Airbus als IHR nationales Unternehmen, obwohl das meiste Know-How und Geld aus Deutschland kommt. Von wem wird Enders geschmiert???

MajorPom

28.05.2012, 11:00 Uhr

Enders ist ein Vaterlandsverräter schlechthin. Aus einfachen Verhältnissen stammend - Sohn eines Schäfers aus dem Westerwald - hat er es nur soweit gebracht, weil seine Lehrerin sein Talent erkannt hat und ihn förderte. Sicherlich war er fleissig und hat hart gearbeitet, seine Ausbildung - Schule und Studium - finanziert hat aber letztlich der deutsche Steuerzahler und damit der deutsche Staat. Gegen dessen Interessen wendet er sich und arbeitet den Franzosen zu. Natürlich verhalten die sich ruhig, da alles was er vor hat, letztlich ihrem Ziel dient, die Deutsche aus den Entscheidungsgremien zu drängen. Verpackt ist das unter dem Deckmantel der Internationalisierung. Wäre Herr Enders doch bloß in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Einen ähnlichen Vorfall gab es schon einmal. Ich erinnere an die Fusion Hoechst AG zu Sanofi-Aventis. Herrn Dormann, auch einem Deutschen, ist es zu verdanken, dass dieses Traditionsunternehmen französisch wurde und Deutschland - früher die Apotheke der Welt - kein großes Pharmaunternehmen mehr hat. Wer solche Führungspersönlichkeiten hervorbringt, braucht keine Feinde mehr.

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