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16.03.2012

08:15 Uhr

Neues Ölleck

Chevron stellt Förderung in Brasilien vorerst ein

Erst im November flossen Tausende Barrel Öl vor der brasilianischen Küste ins Meer. Jetzt entdeckte Betreiber Chevron am selben Bohrloch ein neues Leck. Vorsichtshalber stellte der US-Konzern die Förderung in Brasilien.

Bei der Leckage im November strömten Tausende Barrel Öl ins Meer. Reuters

Bei der Leckage im November strömten Tausende Barrel Öl ins Meer.

Rio de JaneiroNach der Entdeckung eines neues Öllecks hat Chevron seine Förderung in Brasilien vorübergehend eingestellt. Es sei etwas Öl in der Nähe des Bohrloches ausgetreten, aus dem im November Tausende Barrel ins Meer geströmt seien, teilte der US-Konzern mit. Bei der temporären Schließung handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Chevron-Manager sprach von mehreren Monaten, in denen keine Arbeiten stattfänden. In dieser Zeit würden die Förderpläne für das Land überprüft. Es sei unklar, ob das jetzige Leck im Zusammenhang mit den Vorfällen im November stehe.

Das sogenannte Frade-Ölfeld, in dem es zu dem Unfall kam, gehört zu den größten in Brasilien. Die Kapazität liegt bei 80.000 Barrel Öl pro Tag. Chevron besitzt 52 Prozent des Feldes und ist der Betreiber. Der Entschluss Chevrons, die Arbeiten zunächst einzustellen, wirft neue Fragen über die Sicherheit in der brasilianischen Ölindustrie und die Geschwindigkeit auf, die das Land bei der Förderung im Meer an den Tag legt.

Von

rtr

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