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17.04.2006

09:50 Uhr

dpa-afx NEW YORK. Der frühere Exxon-Chef Lee R. Raymond, der den Ölkonzern von 1993 bis Ende 2005 geführt hatte, hat während seiner Amtszeit nach einer Berechnung der "New York Times" für seine Arbeit insgesamt mehr als 686 Mill. Dollar (572 Mill. Euro) erhalten. Dies laufe auf 144 573 Dollar pro Tag hinaus, berichtete die Zeitung am Samstag. Sie hatte dies von einem unabhängigen Experten errechnen lassen.

Während der 13-jährigen Amtszeit von Raymond habe sich der Gesamtwert der Exxon-Aktien auf 375 Mrd. Dollar vervierfacht. Der Gewinn sei von 4,8 Mrd. Dollar im Jahr 1992 auf das Rekordniveau von 36,13 Mrd. Dollar 2005 gestiegen. Die Aktionäre hätten mit 13 Prozent durchschnittlicher Kurssteigerung pro Jahr stark profitiert. Der nach der Übernahme von Mobil für 81 Mrd. Dollar im Jahr 1999 als Exxon Mobil firmierende Konzern habe insgesamt 67 Mrd. Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Exxonmobil habe BP als weltgrößten Ölkonzern und General Electric (GE) als größtes US-Unternehmen überholt.

Einige Experten argumentierten nach Angaben der Zeitung, dass ein großer Teil der Erfolge Raymonds auf leichten Gewinnen beruhe, die durch die kräftig steigenden Ölpreise verbucht worden seien.

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