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25.05.2012

10:40 Uhr

Noch vor Sommerpause

Eigner bringen Evonik-Börsengang auf den Weg

„Voller Zuversicht“ gehe man in die heiße Phase des geplanten Börsengangs, sagt Evonik-Chef Engel. Doch sicher ist der Gang aufs Parkett immer noch nicht. Mit einer Entscheidung ist erst im Juni zu rechnen.

Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen. dpa

Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen.

EssenDer Chemiekonzern Evonik treibt trotz der jüngsten Kursturbulenzen seinen Gang an die Börse voran. Eigentümer, Vorstand und Aufsichtsrat bestätigten am Freitag auch formell die Pläne für den milliardenschweren Verkauf von Anteilen an dem Essener Unternehmen. Die Aktien sollen noch vor der Sommerpause erstmals gehandelt werden, wie Evonik sowie die Eigentümer RAG-Stifung und die Beteiligungsgesellschaft CVC weiter mitteilten.

„Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten gehen wir mit voller Zuversicht in die heiße Phase des geplanten Börsengangs“, sagte Evonik-Chef Klaus Engel. Der Mehrheitseigner RAG-Stiftung hatte indes zuletzt wachsende Risiken für den Börsengang gesehen und angekündigt, den Zeitplan dafür notfalls zu überprüfen.

Einen genauen Termin für den ersten Handelstag nannten die Stiftung, CVC und Evonik am Freitag nicht. In Finanzkreisen hatte es zuletzt geheißen, die Aktien sollten am 25. Juni erstmals auf den Kurszetteln erscheinen. Wegen der Unsicherheiten um die Euro-Schuldenkrise und die Griechenland-Wahl - das südeuropäische Land wählt am 17. Juni, also eine gute Woche vor dem geplanten Evonik-Börsenstart ein neues Parlament - haben die Eigner Finanzkreisen zufolge ein Sicherheitsnetz gespannt: Die eigentliche Entscheidung über den Börsengang solle erst im Juni fallen, hatte es in Finanzkreisen geheißen.

Dann lasse sich genau absehen, welche Erlöse mit der Aktienemission zu erzielen seien und welche Preisspanne für die Anteilsscheine festgelegt werden könne. Über die Preisspanne werde wohl am 9./10. Juni entschieden, hatte es weiter geheißen.

Stiftungschef Wilhelm Bonse-Geuking hatte einen Mindestwert für den Konzern von 15 Milliarden Euro angepeilt. Zuletzt hatte es in Finanzkreisen geheißen, es sei offen, ob diese Bewertung erreicht werden könne. Evonik hatte seine Pläne für den Sprung an die Börse, der das Unternehmen sogar in den Leitindex Dax führen könnte, bereits mehrfach verschieben müssen.

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