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15.04.2011

17:04 Uhr

Nudelhersteller

Birkel schließt zwei Drittel der Standorte

Gewerkschaftsangaben zufolge plant der Nudelhersteller Birkel die Schließung von zwei Dritteln seiner Standorte. Davon ist auch die Verwaltung in Waiblingen betroffen, die teilweise nach Hamburg verlagert werden soll.

Birkel will zwei von drei Standorten schließen. Quelle: ap

Birkel will zwei von drei Standorten schließen.

Mannheim/WarenDer größte deutsche Nudelhersteller Birkel schließt nach Gewerkschaftsangaben zwei von drei Standorten. Die Verwaltung in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) wird aufgelöst und teilweise nach Hamburg verlagert, wie Elwis Capece von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Freitag auf Anfrage sagte.

Der zum Konzern gehörenden Warener Nudelproduzent Möwe mit 69 Mitabeitern soll bis zum 30. September geschlossen werden. Die Produktion werde in Mannheim konzentriert, sagte Capece.

Allerdings habe die Geschäftsleitung auch für diesen Standort Umstrukturierungen angekündigt. "Das lasse nichts Gutes erwarten." Erste Gespräche werde es in der kommenden Woche geben.

Wie viele Beschäftigte von der Schließung in Waiblingen und den Plänen für Mannheim betroffen seien, stehe noch nicht genau fest, sagte der Gewerkschaftssekretär. Birkel gehört ebenso wie der Hamburger Reisverarbeiter Euryza dem spanischen Nahrungsmittelkonzern Ebro Foods.

Die Birkel Teigwaren GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben rund 300 Mitarbeiter. Möwe ist eine der bekanntesten Nudelmarken im Osten Deutschlands. 2001 wurde das Werk in Mecklenburg-Vorpommern von Birkel übernommen, 2007 kaufte der spanische Nahrungsmittelkonzern Ebro Birkel.

Von

dpa

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