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14.09.2011

14:02 Uhr

Nun bei 51 Prozent

Manz-Gründer kaufen Aktien zurück

Änderung der Verhältnisse beim Spezialmaschinenbauer Manz: Die Gründerfamilie besitzt inzwischen knapp 51 Prozent der Aktien. Die Familie nutzte in den vergangenen Wochen den niedrigen Kurs für umfangrreiche Rückkäufe.

Arbeiter in der Solarfertigung: Der spezialisierte Maschinenbauer Manz nutzte den Kurssturz, um Aktien zurückzukaufen. Die brummende Solarproduktion sorgte für die nötigen finanziellen Reserven. dpa

Arbeiter in der Solarfertigung: Der spezialisierte Maschinenbauer Manz nutzte den Kurssturz, um Aktien zurückzukaufen. Die brummende Solarproduktion sorgte für die nötigen finanziellen Reserven.

DüsseldorfDie Gründerfamilie des Spezialmaschinenbauers Manz hat den Kurseinbruch ihres Unternehmens genutzt und sich in den vergangenen Wochen mit Aktien eingedeckt.

Konzernchef Dieter Manz und seine Ehefrau hielten zusammen inzwischen knapp 51 Prozent der Aktien, wie ein Sprecher am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte. Manz hatte seit Mitte August rund 87.000 Aktien erworben und dafür etwa 1,5 Millionen Euro gezahlt. Ob er weiter zukaufen will, blieb offen.

Manz profitiert von der hohen Nachfrage der Solar- und Flachbildschirmindustrie nach effizienten Produktionsanlagen und erfreut sich voller Orderbücher. Der Konzern peilt 2010 einen Umsatz von 240 bis 250 Millionen Euro an.

Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll fünf Prozent erreichen. Das nannte Manz zuletzt aber wegen des Preisdrucks in der Solarindustrie ambitioniert. Trotz der vergleichsweise guten Positionierung des Unternehmens brach der Kurs im Zuge der Börsenturbulenzen im Verlauf der vergangenen Monate um mehr als die Hälfte auf 26 Euro ein.

Von

rtr

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