Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.09.2013

10:03 Uhr

Nutzfahrzeuge

VW schielt auf den US-Markt

Bisher verkauft Volkswagen in den USA nur PKW – das aber erfolgreich. US-Chef Browning machte nun jedoch Andeutungen, dass auch VW-Nutzfahrzeuge den Sprung über den Großen Teich schaffen könnten

In Deutschland als Nutztier beliebt: Der VW Caddy. dpa

In Deutschland als Nutztier beliebt: Der VW Caddy.

FrankfurtVolkswagen könnte nach den Worten des US-Chefs in den nächsten Jahren auch Lieferwagen und Pickups in den USA auf den Markt bringen. Solche hierzulande bei Firmen und Handwerkern beliebte Modelle wie etwa der VW Caddy „hätten sicher eine Chance“ auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt, sagte Jonathan Browning der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagabend auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA). „Es gibt erste Diskussionen (mit dem VW-Management in Wolfsburg), aber derzeit keine definitiven Pläne.“

Europas größter Autokonzern verkauft in den USA VW-Pkws, Modelle der Premiummarken Audi und Porsche sowie Luxuskarossen von Bentley, Bugatti und Lamborghini. Volkswagen will seine Reichweite in den USA vergrößern und bis 2018 jährlich 800.000 Autos der Marke VW und 200.000 Audis dort verkaufen. Dann will VW auch die beiden größeren Autobauer Toyota und General Motors überholen und die globale Marktführerschaft einnehmen.

Die Priorität liege deshalb zunächst darin, das Potenzial der bereits in den USA erhältlichen Modelle auszuschöpfen, erläuterte der oberste VW-Manager in den USA. „In der nahen Zukunft wollen wir das meiste aus den Fahrzeugen machen, die wir haben - plus den CrossBlue B-SUV.“ VW hatte die Studie dieses siebensitzigen SUVs in diesem Jahr auf der Automesse in Shanghai präsentiert. Ob der CrossBlue B-SUV gebaut werde, wird laut Browning Ende des Jahres entschieden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×