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15.06.2013

15:10 Uhr

Nutzfahrzeugsparte

VWN erwägt Caddy-Verkauf in den USA

Die Nutzfahrzeugtochter von VW überlegt, ihren Kleintransporter künftig auf in den USA anzubieten. Der Markt dort öffne sich auch für den Caddy, hieß es. Auch andere Transporter sollen internationale Märkte erobern.

Der Caddy könnte künftig auch auf amerikanischen Straßen fahren. dpa

Der Caddy könnte künftig auch auf amerikanischen Straßen fahren.

HannoverAuf ihrem Weg zu mehr weltweiter Präsenz könnte die Volkswagen-Nutzfahrzeugtochter VWN ihren Kleintransporter Caddy in Zukunft auch in den USA verkaufen. Im Land der Pick-Ups öffne sich zunehmend ein Markt auch für die Mini-Kastenwagen, sagte VWN-Chef Eckhard Scholz der „HAZ-Wirtschaftszeitung“ (Samstag). Der Manager bekräftigte den Plan, die stark europalastige VW-Nutzfahrzeugsparte künftig kräftig zu internationalisieren und neue Märkte zu erobern.

Scholz wolle VWN insgesamt „globaler orientieren, um uns von regionalen Marktschwankungen unabhängiger zu machen“. Für den Großtransporter Crafter, der fast baugleich mit dem Mercedes-Sprinter ist und bisher noch bei Daimler produziert wird, komme mittelfristig auch China als Markt infrage. Volkswagen plant die nächste Generation des Crafter im Alleingang, die Daimler-Kooperation steht vor dem Aus.

Auch VWN leidet unter dem schwierigen konjunkturellen Umfeld und der Absatzkrise in Europa, dem Hauptgeschäftsfeld. Die Sparte hatte 2012 mit rund 9,5 Milliarden Euro zwar fünf Prozent mehr umgesetzt, beim Betriebsgewinn aber Federn lassen müssen (minus sechs Prozent). Der Absatz der ersten fünf Monate des laufenden Jahres stagniert.

Von

dpa

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