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26.08.2011

09:11 Uhr

Öko-Strom

Volkswagen will in Windpark investieren

Der deutsche Autobauer VW steht vor einem finanziellen Einstieg in Offshore-Windsparks. Der Konzern will in den nächsten zwei Jahren angeblich eine Milliarde Euro in grüne Energie investieren.

Ein Offshore-Windpark in der Nordsee. dpa

Ein Offshore-Windpark in der Nordsee.

Frankfurt am MainVolkswagen will verstärkt in Öko-Strom investieren. „Wir stehen mit Betreibern in Gesprächen über eine Offshore-Beteiligung an Windparks“, sagte eine VW-Sprecherin am Freitag. Zuvor hatte bereits die „FTD“ berichtet, der Autobauer stehe vor dem Einstieg in einen Windpark auf hoher See.

Bis zum Jahresende will der Wolfsburger Autobauer dem Bericht zufolge einen Partner für ökologische Stromerzeugung präsentieren. In den nächsten zwei Jahren planten die Wolfsburger nahezu eine Milliarde Euro in grüne Energie wie Wind, Wasser oder Sonne zu investieren, wird mit Verweis auf VW-Kreise berichtet.

Volkswagen benötige den grünen Strom, um die selbst gesteckten C02-Ziele zu erreichen. Bis 2020 soll der Ausstoß des gefährlichen Klimagases in der Autoproduktion um 40 Prozent gesenkt werden. Zudem könne der umweltfreundliche Strom ein interessantes Zusatzgeschäft im Zuge des Ausbaus der Elektromobilität werden.

Von

rtr

Kommentare (2)

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zephyroz

26.08.2011, 11:45 Uhr

Das ist nicht die schlechteste Idee aus Sicht von VW. Ich verkaufe Elektrowagen und gleich auch den Strom dafür. Schlußendlich wirds dann wie beim Drucker: Den Drucker/Wagen gibts fast geschenkt und die Tinte/Strom muß ich überteuert bezahlen.

Pendler

26.08.2011, 15:34 Uhr

Die Idee von Volkswagen ist gut und ein wirklicher Beitrag zu den regenerativen Energien.

Allerdings wird auch hier weiterhin der Markt die Preise festlegen. Auch wenn es Volkswagen evtl begrüßen würde, aber die regenerative Elektro-Energy wird auch weiterhin gegenüber den französichen Atomkraftwerken wettbewerbsfähig bleiben müssen.

VW wird nicht die Preise diktieren und der Endkunde profitiert. je mehr Anbieter von regenerativer energie, um so mehr purzeln die Preise.

Schade dass die süddt. Autobauer mit ihren Spritsäufern sich bisher mit windkraftwerken so zurückhalten.

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