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20.06.2012

16:53 Uhr

Öl- und Gaskonzern

OMV bündelt Fördergeschäft in Großbritannien

Der Öl- und Gaskonzern OMV bündelt seine Lizenzen in der Nordsee und hofft so auf stärkeres Wachstum. Lizenzen auf halber Strecke zwischen Norwegen und Großbritannien werden verkauft.

OMV will mit gebündelten Lizenzen mehr Wachstum generieren. dapd

OMV will mit gebündelten Lizenzen mehr Wachstum generieren.

WienDer österreichische Öl- und Gaskonzern OMV konzentriert sich bei seinen Bohrungen in der Nordsee auf die Region westlich der Shetlandinseln. OMV trenne sich von seinen Lizenzen in einem Fördergebiet auf halber Strecke zwischen Norwegen und Großbritannien (Beryl), teilten die Österreicher am Mittwoch mit.

Voraussichtlich im vierten Quartal erhalte die OMV dafür 118 Millionen Dollar von einem ungenannten Käufer. Weitere 18 Millionen Dollar spült der Verkauf eines 1,5-Prozent-Anteils an einem benachbarten Feld an Bridge Energy dem Unternehmen in die Kasse.

Die seit gut 20 Jahren bestehende Beteiligung an einem weiteren Fund in der Region tausche OMV gegen einen Anteil von künftig 17,5 Prozent an zwei Funden westlich der Shetlandinseln ein. Tauschpartner sei der norwegische Ölkonzern Statoil.

Mit der Bündelung ihrer Lizenzen und Aktivitäten in hofft die OMV auf stärkeres Wachstum. „Das sind die ersten Schritte, um im Einklang mit unserer Strategie unsere Aktivitäten auf die wichtige Region westlich der Shetlandinseln zu fokussieren", sagte OMV-Vorstandsmitglied Jaap Huijskes. Dort sei die OMV an der Produktion an einem Ölfeld (Schiehallion) beteiligt, das 2016 an den Start gehen soll.

Von

rtr

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