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09.06.2012

12:55 Uhr

Ölkatastrophe im Golf

BP will US-Staat mit 15 Milliarden entgelten

15 Milliarden Dollar und damit wohl weit weniger als staatlicher Seite verlangt, ist BP nach der Golf-Katastrophe zu zahlen bereit. Nicht enthalten sind in der Summe die Entschädigungen privater Kläger.

Der Helm eines Arbeiters beschmiert mit Öl der Plattform Deepwater Horizon. Reuters

Der Helm eines Arbeiters beschmiert mit Öl der Plattform Deepwater Horizon.

LondonDer britische Ölkonzern BP will einem Bericht zufolge mit einer Pauschalsumme von 15 Milliarden US-Dollar (12 Mrd Euro) alle staatlichen Forderungen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko abgelten. Das berichtete die „Financial Times“ am Samstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit befasste Quellen.

Das US-Justizministerium, wo die Interessen von Bundesregierung, Bundesstaaten und Kommunen gebündelt vertreten werden, fordere eine Summe von mindestens 25 Milliarden Dollar. BP hatte sich mit privaten Klägern bereits auf eine Entschädigung in Höhe von rund 7,8 Milliarden Dollar geeinigt. Diese muss noch von einem Gericht bestätigt werden.

Sollte dies geschehen, hätte BP dann bereits 30 Milliarden Dollar für die Ölkatastrophe aus dem April 2010, bei der elf Menschen starben bezahlt. Insgesamt hatte das Unternehmen 37,2 Milliarden Dollar zurückgelegt.

Von

dpa

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