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15.12.2011

09:05 Uhr

Österreich

Wasserkraftwerk belastet Gewinn von EVN

Der österreichische Energieversorger EVN hat im Geschäftsjahr 2010/2011 weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Das Ergebnis sank wegen Abschreibungen auf ein Wasserkraftwerksprojekt um mehr als acht Prozent.

Ein Wasserkraftwerk belastet den Gewinn von EVN. APN

Ein Wasserkraftwerk belastet den Gewinn von EVN.

DüsseldorfAbschreibungen auf ein Wasserkraftwerksprojekt haben den Gewinn des österreichische Energieversorgers EVN gedrückt. Im Geschäftsjahr 2010/2011 (Ende September) sank der Überschuss um 8,4 Prozent auf knapp 190 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Neben der Wertberichtigung schmälerte auch eine geringere Dividende aus der Beteiligung an der VERBUND AG den Nettogewinn. Operativ verbesserte sich das Ergebnis jedoch um 13 Prozent auf 471 Millionen Euro, obwohl der Umsatz leicht um 0,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro sank.

EVN erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 keine nachhaltige Verbesserung des Markt- und Branchenumfelds. Daher dürften Umsatz, operatives Ergebnis und Konzerngewinn auf dem Niveau des Vorjahres verharren.

EVN gehört zu 51 Prozent dem Land Niederösterreich, der deutsche Energieversorger EnBW ist mit mehr als 30 Prozent beteiligt, will sich aber von seinem Anteil trennen.

EVN bekräftigte sein Ziel, bis 2020 den Anteil an erneuerbarer Energien in der Erzeugung auf die Hälfte zu steigern. Dafür sollen insgesamt 800 Millionen Euro investiert werden. So erwarb EVN im Juli einen 13-prozentigen Anteil an den 13 Innkraftwerken der VERBUND-Gruppe. Zudem baut und betreibt der Versorger Windparks in Österreich, in Bulgarien nahm EVN eine Photovoltaikanlage in Betrieb, geplant ist zudem ein Wasserkraftwerk.

Von

rtr

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