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29.11.2013

19:01 Uhr

Österreichische Baufirma

Strabag profitiert von Aufträgen aus Deutschland

Gute Kunde für Strabag: Die österreichische Baufirma hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten dieses Jahres deutlich steigern können. Strabag profitiert unter anderem von Projekten aus und in Deutschland.

Die österreichische Baufirma Strabag vermeldet deutliche Gewinngesteigerungen. Reuters

Die österreichische Baufirma Strabag vermeldet deutliche Gewinngesteigerungen.

WienDer österreichische Baukonzern Strabag hat sein Ergebnis im dritten Quartal dieses Jahres gesteigert. Wie der Konzern am Freitag in Wien mitteilte, konnte der witterungsbedingte Rückgang der Leistung in den ersten beiden Quartalen 2013 beinahe aufgeholt werden. Profitieren konnte Strabag unter anderem von vielen Aufträgen aus Deutschland.

„Wir sind zuversichtlich: In unseren Heimatmärkten Deutschland und Österreich haben wir im Hochbau derzeit sehr gut zu tun“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Thomas Birtel. „Auch für die Zukunft sind unsere Auftragsbücher mit einem Auftragsbestand von 14 Milliarden Euro gut gefüllt.“ Im deutschen Hochbau gebe es einige Großaufträge. In Polen gebe es dagegen nach dem Ende des Baubooms einen Rückgang der Aktivitäten.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Die Leistung in den ersten neuen Monaten dieses Jahres ging laut Strabag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent zurück und lag bei rund 9,6 Milliarden Euro. Der Umsatz betrug rund 8,9 Milliarden Euro, vier Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum 2012. Strabag war zuletzt bei Großprojekten wie dem Olympischen Dorf im russischen Sotschi für die Winterspiele 2014 aktiv.

Von

afp

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