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16.01.2007

12:59 Uhr

Oetker Gruppe

Rudolf August Oetker ist tot

Einer der größten deutschen Familienunternehmer der Nachkriegszeit, Rudolf August Oetker, ist tot. Mit Backwaren wurde sein Unternehmen nach dem zweiten Weltkrieg groß. Doch schon bald baute der gelernte Bankkaufmann das Unternehmen zu einem international operierenden Mischkonzern um.

Rudolf August Oetker (rechts) und sein ältester Sohn August. Foto: dpa Quelle: dpa

Rudolf August Oetker (rechts) und sein ältester Sohn August. Foto: dpa

HB BIELEFELD. Er starb am Dienstag im Alter von 90 Jahren in einer Hamburger Klinik. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Dienstag eine entsprechende Vorab-Meldung des Bielefelder „Westfalenblatts“.

Rudolf-August Oetker übergab 1981 mit 65 Jahren die Leitung des Lebensmittelkonzerns an seinen Sohn August Oetker. Seither war Rudolf August Oetker Vorsitzender des Beirates der Unternehmensgruppe Dr. August Oetker KG. Sein Vermögen hatte er bereits 2002 an die nächste Generation weitergegeben, um die Oetker Gruppe als unabhängiges Familienunternehmern zu sichern.

Der Enkel des Firmengründers und Apothekers August Oetker trat 1941, mit 25 Jahren, als Gründererbe in das Backmittelgeschäft seines Großvaters ein, das damals von Rudolf Augusts Stiefvater Richard Kaselowsky geleitet wurde. Als dieser mit einem Teil der Familie 1944 bei einem Bombenangriff starb, fiel die Alleinverantwortung an den gelernten Bankkaufmann Rudolf August. In einem halben Jahrhundert baute er den Bielefelder Backmittelhersteller zur weltweit operierenden Unternehmensgruppe mit einem Konzernumsatz von mehr als sieben Mrd. Euro aus.

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