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08.01.2010

13:02 Uhr

Offshore

Deutsche Firmen bauen britische Windparks

Bis 2020 will Großbritannien ein Viertel des Energiebedarfs durch Windkraft produzieren. Und an der Entwicklung dieser milliardenschweren Windparks vor der britischen Nordseeküste können auch zahlreiche deutsche Konzerne kräftig mitverdienen.

Mit Windparks können deutsche Firmen vermutlich viel Geld verdienen. Quelle: dpa

Mit Windparks können deutsche Firmen vermutlich viel Geld verdienen.

HB LONDON/DÜSSELDORF. Die britische Liegenschaftsverwaltung nominierte am Freitag die Partnerkonsortien für das neun Windparks umfassende und nach britischen Angaben weltgrößte Meeres-Windkraftprojekt, an denen RWE, Eon, Siemens und Hochtief beteiligt sind. Alle Parteien hätten exklusive Verträge zur Entwicklung der einzelnen Windparks geschlossen, teilte die Behörde mit.

Der britische Premierminister Gordon Brown kündigte an, seine Regierung werde mit den Unternehmen zusammenarbeiten, um die Errichtung von Windkraft-Parks in der Nordsee zu unterstützen und so den Ausstoß des Treibausgases CO2 zu reduzieren. Die Windparks vor den britischen Küsten sollen einmal über 30 Gigawatt Strom liefern - so viel wie zahlreiche Atomkraftwerke. Zum Vergleich: Zehn Gigawatt entsprechen ungefähr der siebenfachen Leistung des deutschen Meilers Brokdorf.

An der Realisierung eines der größten geplanten Windparks soll ein Konsortium um RWE sowie die Norweger Statoil und Statkraft arbeiten. Ein Manager der RWE-Ökostromtochter Innogy erklärte, das Projekt berge „phantastische Möglichkeiten“. RWE erhielt zudem den Zuschlag für einen kleineren Windpark. Auch Konkurrent E.ON konnte sich ein Projekt sichern, ebenso ein Konsortium mit Siemens und Hochtief.

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